Kohlenmonoxid-Warnmelder

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Kohlenmonoxid-Warnmelder

Weshalb smarte Modelle besser sind. Jedes Jahr kommt es in Deutschland und Österreich zu Hunderten Todesfällen durch Kohlenmonoxid. Meist vergiften sich die Opfer im Schlaf, weil ihrem Zuhause ein geeigneter Kohlenmonoxid-Warnmelder fehlt. Diese Geräte alarmieren die Bewohner rechtzeitig, wenn Kohlenmonoxid aus Heizungsanlagen oder Gasthermen austritt. Smarte Kohlenmonoxid-Warnmelder spüren frühzeitig Störungen in vernetzten Bereichen auf und informieren den zuständigen Fachmann.

CO Melder - im Vergleich

X-Sense CO Melder mit Digitalanzeige, Kohlenmonoxidmelder, akkurater Sensor mit 10-Jahren Lebensdauer, Batterie austauschbar, BSI Zertifiziert nach EN 50291, CO03D (1 Stück)informationSmartwares RM370 Kohlenmonoxid CO Melder mit Display und Temperaturanzeige, Prüftaste, 1 StückinformationScondaor CO Melder EN 50291 Zertifiziert, Kohlenmonoxid Melder mit Digitalanzeige und Temperatur, Batteriebetrieben, 10-Jahres-SensorinformationKohlenmonoxid Warnmelder CO Melder mit Digitaler Anzeige,Batteriebetrieben,Kabelloser Höchst Sensible in der Erkennung von Kohlenmonoxid Lecks in Ihrem Haus (1Pack)information
SCHNELL & EMPFINDLICH: Ausgestattet mit einem fortschrittlichen elektrochemischen CO-Sensor und einem leistungsstarken ST-Chipsatz erkennt der X-Sense Kohlenmonoxid-Detektor sofort und präzise...Warnt Sie frühzeitig vor einer Kohlenmonoxidvergiftung, entsteht durch unvollständige Verbrennung (Kamin-/ Gastherme)1.Zertifiziert nach EN 50291: 2010: Der hochpräzise und zuverlässige elektrochemische CO-Sensor mit langer Lebensdauer und der Alarm entsprechen den Anforderungen der CE EN 50291: 2010
10 JAHRE 24/7 SCHUTZ: Angetrieben von 3 × 1,5 V AA-Batterien und mit einer Lebensdauer von 10 Jahren bietet dieser Melder den besten Schutz 24/7, auch bei Stromausfällen; bei schwacher Batterie...Inkl. Batterie, Dübel und Schrauben = Einfache drahtlose schnelle Montage2. Digitaler LCD-Bildschirm: Anzeige der CO-Konzentration, des PPM-Pegels und des Batteriestatus. Und drei LED-Anzeigen zeigen drei Betriebszustände an: Rot (Alarmmodus), Gelb (Fehlermodus), Grün...
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6. August 2020 13:485. August 2020 14:455. August 2020 14:456. August 2020 13:48Werbung

Warum Kohlenmonoxid so gefährlich ist

Was umgangssprachlich als Kohlenmonoxid bezeichnet wird, ist ein toxisches Gasgemisch aus Kohlenstoff und Sauerstoff, das weder sichtbar ist noch riecht oder schmeckt. Deswegen wird ohne Hilfsmittel nicht bemerkt, wenn sich von ihm eine erhöhte Konzentration in der Raumluft befindet. Atmet man CO ein, gelangt es in die Lunge und von dort aus in den Blutkreislauf. Es bindet sich an die Eisenatome des Hämoglobins und verhindert den Sauerstofftransport. Schon eine Konzentration von etwas über 0,3 Prozent führt beim Menschen nach zehn Minuten zu Schwindel und Übelkeit, was während des Schlafs aber nicht bemerkt wird und nach einer halben Stunde zum Tod. Beinhaltet die Atemluft 1,28 Prozent Kohlenmonoxid, reichen drei Atemzüge bis zur tödlichen Vergiftung aus.

Kohlenmonoxid-Warnmelder sind Lebensretter

Als einziges Hilfsmittel zum Erkennen einer Kohlenmonoxid-Gefahr bewährt sich der CO-Warnmelder, dessen Einsatz hierzulande bisher nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Zwar regelt die europäische Anwendungsnorm DIN EN 50291, bei welchen Schwellenwerten er Alarm geben muss und die DIN EN 50292, wie das Gerät zu installieren und instand zu halten ist, aber ein zwingender Einsatz in jedem Haushalt wird bisher als nicht notwendig angesehen. Dabei könnte er Leben retten. Kohlenmonoxid-Warnmelder schlagen bereits an, wenn die CO-Konzentration noch nicht lebensbedrohlich ist. Somit bliebe immer noch genügend Zeit, den Raum zu verlassen und entsprechende Abhilfe zu schaffen.

Funktionsweise von CO-Meldern

Kohlenmonoxid-Warnmelder sind kleine Geräte, die in Innenräumen angebracht werden. Wo eine Verbrennungseinheit installiert ist, schraubt man sie außerhalb des sogenannten Totluftbereichs an die Decke beziehungsweise an die Wand oder stellt sie auf. In allen anderen Bereichen sollten CO-Warnmelder in der ungefähren Atemhöhe platziert werden. Alle CO-Melder arbeiten ähnlich. Sie sind mit einem elektrochemischen Sensor ausgestattet, der in Gas, möglichst Kohlenmonoxid, kalibriert ist. Meist besteht er aus Zinnoxid, das eine hohe Leitfähigkeit besitzt. Dringt durch die Gasdiffusionsöffnung Umgebungsluft mit einem erhöhten CO-Gehalt, oxidiert das Zinnoxid, wodurch sich die Leitfähigkeit des Sensors verändert.

Sämtliche gemessene Werte stellt das Display des CO-Melders in der Einheit ppm (parts per million) dar, wobei ein ppm einem Millionstel eines Ganzen entspricht. Bereits bei einer Konzentration von 40 ppm, also lange bevor ein gesundheitsschädigendes Level erreicht ist, löst der Kohlenmonoxid-Warnmelder einen akustischen beziehungsweise akustischen und optischen Alarm aus. Kohlenmonoxid-Warnmelder sind weiterhin mit einer Sieben- bis Zehn-Jahres-Batterie sowie mit einer Prüftaste ausgestattet. Bei den meisten Modellen erinnert ein akustisches Signal an das Austauschen der Batterien. Treten Fehler auf, werden diese auf dem Display oder auf zusätzlichen LEDs angezeigt. Das Betätigen der Prüftaste gibt Aufschluss darüber, ob das Gerät einwandfrei funktioniert.

Worauf bei der Auswahl achten

Damit CO-Melder ihre Aufgabe erfüllen, müssen sie lautstarke Meldungen abgeben. Die meisten Modelle verfügen über eine Lautstärke von etwa 85 dB. Weniger sollten es auch nicht sein, damit der Nutzer den Alarm auch wahrnimmt, wenn er sich in einem angrenzenden Raum aufhält. Weiterhin sollte der Einsatzbereich mit dem vom Hersteller angegebenen Einsatzort übereinstimmen. Zu prüfen ist auch, welche Minimal- und Maximalwerte das Gerät für die Luftfeuchte und Temperatur toleriert.

Je häufiger CO-Melder die CO-Konzentration messen, desto präziser geben sie die aktuellen Werte wieder. Der 10-Jahres-Kohlenmonoxidwarnmelder Ei208D von Ei Electronics beispielsweise prüft im Vier-Sekunden-Takt und ist somit vielen seiner Konkurrenten um einiges voraus. Hochwertige Kohlenmonoxid-Melder unterscheiden zwischen verschiedenen Alarmstufen und geben teilweise Empfehlungen zum Lüftverhalten. Für den Verbraucher erhöht sich dadurch die Sicherheit.

Nicht alle CO-Melder sind für jeden Raum geeignet. So muss das Raumvolumen zum Gerät passen. Ob und wie viele CO-Melder angeschafft werden, hängt unter anderem von der Art der Energieversorgung ab. Wohnungen mit Öl-, Gas- und Holzheizungen, Kaminen oder Gasthermen sollten mit CO-Warnmeldern ausgestattet sein. Aber auch Wohnwagen, Wohnmobile und Boote, die zum Kochen und Heizen Propangas nutzen, benötigen ein Warngerät. Lohnenswert ist ein CO-Melder ebenso in der Garage.

Was smarte CO-Warnmelder können

Während sich der Verbraucher zum Ablesen des Displays normalerweise unmittelbar zum CO-Melder begeben muss, leiten smarte Modelle sämtliche Werte über eine App an ein Smartphone weiter. Entweder an den Nutzer selbst oder an den Installateur, sofern dieser einen Zugriff auf das Gerät erhält. Dies ist sinnvoll, da intelligente Kohlenmonoxid-Warnmelder Störungen nicht nur erkennen, sondern oft auch deren Auslöser ermitteln können. Unter anderem führen unsachgemäß bediente oder defekte Thermen und Öfen zur Erhöhung von CO in der Raumluft. CO-Melder können die Ursachen eingrenzen. Bestenfalls begibt sich der Fachmann mit dem erforderlichen Ersatzteil zum Einsatzort, wo ihn der Hausbesitzer einlässt. Auch dies kann im vernetzten Zuhause von außerhalb über eine App geschehen. Im Vergleich zu normalen Reparaturarbeiten an den Verbrennungseinheiten spart die digitale Reparatur- und Wartungskette Zeit und Geld.

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