Eisportionierer – eine Kugel süßes Glück

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Eisportionierer - eine Kugel süßes Glück

Der Eisportionierer ist ein hilfreiches Küchenutensil und dient der Portionierung von Speiseeis. Häufig ist dieses Werkzeug in Eisdielen zu finden, damit die erzeugten Eiskugeln eine einheitliche Größe aufweisen. Da das gefrorene Eis schnell an dem metallischen Eisportionierer festfriert, gibt es unterschiedliche Methoden dieses zu lösen. Eisportionierer gibt es in verschiedenen Größen, Farben und Ausführungen. Die Größe der Kugel ist vor allem in Eisbetrieben ein wichtiger Faktor um den Preis bestimmen zu können. Die Durchmesser von 30-70 mm sind üblich.

Am gebräuchlichsten sind vor allem 49-mm-Eisportionierer. Hierbei reicht ein Liter Eis für 30 Halbkugeln. Vor allem im gewerblichen Bereich in Sachen Eis, aber natürlich auch Zuhause ist die Hygiene sehr wichtig, wenn es um die Reinigung der benutzten Haushaltsutensilien geht. Am besten stellt man sich – bei mehreren Eissorten – einen Behälter mit Wasser zur Seite. Die Reinigung über dieses Wasserbad verhindert, dass sich die Eissorten untereinander vermischen. Das Behältnis mit dem Wasser sollte bei längerer Verwendung regelmäßig gewechselt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, dass man hier – zwecks Hygiene – eine ein-prozentige Zitronensäure hinzugibt.

Eisportionierer – Ausführungen

Die Entwicklung vom normalen Esslöffel mit dem man Eis portioniert hat zum richtigen Eisportionierer ist eine kleine Revolution. Während man mit einem Esslöffel lediglich eine Art Nockerl kreieren kann, hilft der Eisportionierer eine gleichmäßige Kugel zu formen. Der sogenannte Ice Scoop sieht eher aus wie ein futuristischer Eisportionierer. Es gibt eine halbkugelförmige Vertiefung und einen thermisch-leitenden Griff. Über die Körpertemperatur des Anwenders wird dieser erwärmt und leitet diese zum vorderen Teil. Dadurch wird das Eis ideal portioniert und kann sich nahezu restlos vom Eisportionierer lösen. Erfunden wurde der Ice Scoop von Sherman Kelly aus Ohio, im Jahre 1933.

Der traditionelle Eisportionierer hat vorn eine Halbkugel die beim Zusammendrücken des Handstückes und einer runden Bewegung im Eisbehälter eine gleichmäßige Kugel ausformt. Der klassische Eisportionierer ist ein längerer Löffel, der am vorderen Teil verbreitert ist. Die Kugeln werden recht flach geformt, da hier die Mulde fehlt. Allerdings sehen die Eiskugeln dennoch optisch ansprechend aus.

Eisportionierer bestehen üblicherweise aus einem Metall. Verschiedenfarbige Griffe bringen einen farblichen Reiz in die sonst eher glänzenden Ausführungen. Wichtig ist, dass man beim Kauf eines Eisportionierers auf den vorderen Teil achtet. Im besten Fall verfügt dieser über eine Halbkugelvertiefung, sodass das Kreieren von schönen Kugeln kein Problem ist. Die verschiedenen Größen können von kleinen bis zur riesigen Kugel alles formen. Wer daher öfters als Naschkatze zur Eisbox greift sollte sich unterschiedliche Größen zulegen. Eisportionierer liegen je nach Ausführung und Modell bei einem Preis zwischen 9 und 20 Euro.

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Aufbau des Eisportionierers

Dieses wichtige Küchenutensil besteht aus einem Griff und einem halbkugelförmigen vorderen Teil. Diese Öffnung bezeichnet man als Laffe. Der Eisportionierer wird an die Oberfläche des Eis entlang-geschabt und formt durch Aufrollen eine Kugel. Es gibt Eisportionierer mit und ohne mechanischen Aufbau. Bei einem Eisportionierer mit Mechanik befindet sich im Inneren der Laffe eine Art kleiner Hebel. Durch Knopfdruck wird das Eis aus der Laffe gegeben. Eine weitere Variante mit Mechanik birgt eine kleine Schaufel im Inneren. Mit einem Zangengriff und einer kleinen Zahnradkonstruktion. Mit dieser Funktionsweise kann die Laffe von links nach rechts bewegt werden und eine gleichmäßige Kugel Eis aufnehmen. Moderne Eisportionierer – speziell für den gastronomischen Bereich – sind mit einem Zählwerk ausgestattet, das mitzählt wie viele Eiskugeln entnommen wurden.

Unterschiede bei den Geräten

Der klassische Eisportionierer formt eher flache Kugeln. Bei einem ansehnlich dekorierten Eisbecher kann es daher zu unterschiedlichen Ausformungen kommen. Der traditionelle Eisportionierer hingegen verfügt über einen integrierten kleinen Hebel im Inneren der halbkugelförmigen Ausbuchtung am vorderen Teil. Der Ice Scoop bietet den unverwechselbaren Vorteil, dass er einen thermischen Griff besitzt. Durch diesen Aufbau lassen sich Eisreste ideal aus dem Löffel lösen.

Eisportionierer vielseitig

Es liegt eindeutig auf der Hand was man mit einem Eisportionierer macht. Doch der Eisportionierer lässt sich auch richtig gut zweckentfremden. Wenn man in der Küche kocht, backt und zubereitet entsteht manches Mal ein richtiges Chaos. Den Eisportionierer kann man hier als richtigen kleinen Allrounder verwenden. Wenn man zum Beispiel leckere Nudeln mit Hackbällchen machen möchte, müsste man diese mühsam mit der Hand formen. Der Eisportionierer funktioniert nicht nur in klassischem Speiseeis, sondern auch bei Mett, Hackfleisch und anderen Leckereien. Somit bekommt man herrlich geformte und vor allem runde Bällchen, die die Gäste sicherlich staunen lassen.

Eine weitere Möglichkeit zur Zweckentfremdung findet man im Bereich des Backens. Mit einem Löffel oder Ausgießer wird das Ganze schnell zur Kleckserei in der Küche. Nicht aber mit dem Eisportionierer. Mit diesem lassen sich kleine Mengen Teig aufnehmen und direkt auf das Backblech klecksen. Verzierungen für Torten oder Kuchen lassen sich auch ideal mit einem Eisportionierer in runde Form bringen.

Reste entfernen

Damit sich das Eis aus dem Portionierer lösen lässt sind diese Vorgehensweisen gängig:

Mechanisches Verfahren

Der Eisportionierer hat eine integrierte Zange mit der sich die Reste des Eis aus Knopfdruck herausheben lassen.

Thermisches Verfahren

Vor allem kommt dieses Verfahren im professionellen Eisbereich, zum Beispiel Eisdielen zur Anwendung. Der zylindrische Griff dieses Eisportionierers besteht aus einem wärmeleitfähigen Material. Durch Erwärmung der Hand des Verwenders, löst sich das Eis wie von selbst aus dem Eisportionierer.

Schaber-Verfahren

Mit einem einfachen Schaber, wie man diesen beim Teigschaber kennt, wird das Eis aus dem Portionierer herausgeschabt und kann kunstvoll mit einer Eiswaffel drapiert werden.

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Kleine Eisgeschichte

Bereits in dem antiken China (ca. 3000 vor Chr.) wusste man die wohltuende Frische von Eis zu schätzen. Die dortigen Herrscher haben bereits große Eislager angelegt und ein Eis, das dem Sorbet ähnlich ist, eingelagert. Auch die alten Römer um Kaiser Nero fanden die kalte Köstlichkeit verlockend. Die Ursprünge liegen also im alten China. Für die breite Masse wurde das heutige Speiseeis erst im 19. Jahrhundert zugänglich. Mit der Erfindung des heutigen Kühlschrankes von Carl von Lindes Kältemaschine kam das Eis in die Gesellschaft. Heutzutage geht Eis nicht nur im Sommer, sondern immer. Ein leckeres Eis in der Waffel oder ein ansehnlicher Eisbecher mit den verschiedensten Geschmacksrichtungen macht einfach glücklich.

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