Dosenöffner
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Warum ist ein Dosenöffner kniffelig werden sich sicherlich viele fragen? Die Antwort darauf ist so plausibel, wie einfach. Wenn man sich an den klassischen Dosenöffner erinnert, der ein Rädchen zum Drehen hatte und mit dem man an den Inhalt einer Konservendose kommen musste, versteht die Bezeichnung kniffelig. Nur mit der richtigen Technik ist es gelungen die Dose zu öffnen ohne sich schmerzhaft in die Hände zu schneiden.

Die Metallränder der Konservendosen sind sehr scharfkantig und nicht selten haben sich Anwender beim bei dem Versuch eine Dose zu öffnen in die Finger geschnitten. Das blutet nicht nur sehr, sondern ist auch schmerzhaft. Natürlich darf ein guter Dosenöffner in keinem Haushalt fehlen und die neueren Modelle bieten weniger Verletzungsgefahr, als die Gerätschaften, die man aus der Vergangenheit kennt.

Die Geschichte des Dosenöffners

Die Konservendose wurde 1810 von einem Engländer erfunden. Zwangsläufig benötigte man auch etwas womit man die Dose öffnen kann, um an den leckeren Inhalt zu gelangen. Damals waren die Dosen eher dickwandig und wurden mit Schneid- und Schlagwerkzeugen geöffnet. Dazu benötigte man starke Werkzeuge, wie etwa ein Bajonett, Hammer, Meißel oder Beil.

Erst 1855 wurde ein Gerät zum Dosen öffnen von einem Engländer (Robert Yeates) erfunden. 1858 wurde ein amerikanisches Patent eingereicht. Dieses Modell fand auch Anklang in der US-Armee. Der klassische Dosenöffner mit Schneidrad wurde 1870 – also rund 60 Jahre nach Erfindung der Konserve – vom Amerikaner William Lyman erfunden. Diese Variante findet man bis heute in heimischen Küchen. Für die Konservendosen wurde zu dieser Zeit dünneres Blech verwendet.

Dosenöffner und die Modelle

Heutzutage gibt es neben dem klassischen Dosenöffner mit Schneidrad zahlreiche andere Modelle. Die Effizienz eines Dosenöffners hängt von der Handhabung und Technik sowie der zu öffnenden Dose ab. Oftmals versagen Dosenöffner, wenn es auf das Ende des Öffnungs Vorgangs zugeht. Der Druck unter dem Dosenrand verändert sich und man hat Probleme die Konserve komplett zu öffnen. Neuere Modelle lösen die Randpfalz statt des Deckelblechs, was dazu beiträgt, dass keine scharfen Kanten entstehen.

Elektrisch betriebene Dosenöffner bieten einen verletzungsfreien Luxus in der Küche. Zudem lassen sich diese Dosenöffner oftmals mit einer Hand bedienen. Hierfür wird die Konserve einfach angesetzt. Ein Messer fährt entlang der Dosenfalz und schneidet mit Hilfe eines Antriebes einmal im Kreis. Der elektrische Dosenöffner schneidet den Deckel ab. Scharfe Kanten bleiben aus. Moderne Küchen haben einen integrierten und fest verbauten Dosenöffner, der ebenfalls elektrisch betrieben wird.


*Dosenöffner multifunktional*
Kategorie Dosenöffner
Marke JOLVVN
11,99 € * 15,99 € inkl. MwSt.
ProduktbeschreibungPreis prüfen

* Preis wurde zuletzt am 18. Februar 2020 um 11:56 Uhr aktualisiert

Dosen mit Schlüssel

Bei bestimmten Dosen, wie etwa Corned Beef oder Sardinen, benötigt man eine etwas andere Öffnermethode. An diesen Dosen ist meist eine Art Schlüssel angebracht mit dem man die Dose öffnen kann. Das Schlüsselwerkzeug muss eingesteckt werden. Durch einen Aufwickelmechanismus wird der Deckel aufgerollt und man kommt an den Inhalt. Heutzutage sind immer häufiger Ring-Pull-Verschlüsse zu finden, die die Handhabung vereinfachen.

Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich bei diesen Verschlüssen um einen Ring, der nach oben und dann zu sich gezogen werden muss, um die Konservendose öffnen zu können. Preislich gibt es Dosenöffner in diversen Preissegmenten. In Supermärkten mit einer breiten Produktpalette werden klassische Dosenöffner mit Schneidrad schon für kleines Geld angeboten. Der Preis liegt hier bei 8 bis 20 Euro, wobei es auf Fabrikat und Marke ankommt. Einen guten elektrischen Dosenöffner erhält man ab 30 Euro.

Fazit Dosenöffner-Modelle

Vor allem beim Anheben des Deckels besteht bei der Verwendung eines klassischen Dosenöffners erhöhte Schnittverletzungsgefahr. Hier muss man vorsichtig agieren. Besser sind hier die Dosenöffner, die an einer Falz unterhalb des Deckels schneiden. So wird der Deckel ohne scharfe Kanten herausgelöst. Die Verletzungsgefahr ist wesentlich geringer.

Elektrische Dosenöffner bieten ein einfaches Handling. Die Dose wird meist von einem Magneten festgehalten oder in eine Vorrichtung gestellt. Per Knopfdruck fährt das Schneidewerkzeug einmal um den Rand und löst den Deckel ohne scharfe Kanten zu hinterlassen. Diesen Dosenöffner kann man auch einhändig verwenden, was einen weiteren praktischen Aspekt mit sich bringt.

* Preis wurde zuletzt am 18. Februar 2020 um 11:56 Uhr aktualisiert

Dosenöffner Verwendbarkeit

In erster Linie ist ein Dosenöffner natürlich zum Öffnen von Konserven zuständig. Bei den älteren Modellen wurden die Schneiden am Rand zusammengedrückt und anschließend mit einem Rädchen mit dem Uhrzeigersinn gedreht, bis die Dose geöffnet werden konnte.

Meist benötigte man hier die Rückseite eines Löffels um den Deckel gefahrfrei abheben zu können. Diese Art der Dosenöffner verfügte meist über eine kleine Spitze. Wer weiß denn noch für was diese gut war?Korrekt. Als eine Art Dosenlocher konnte ein einzelnes Loch in eine metallene Dose gestochen werden. Vor allem bei Kondensmilchdosen war dies notwendig um an den Inhalt zu gelangen.

Sogenannte Vielzweck-Werkzeuge, die man häufig im Armee- und Camping-Essbesteck findet, weisen einen praktischen Nutzen für unterwegs auf. Meistens sind Dosenöffner an einem Taschenmesser oder an Multifunktionswerkzeugen integriert. Nachteilig sind hier allerdings die gezackten Dosenränder oder – schlimmer – Metallspäne im Inhalt der Konserve. Für das Camping und den Einsatz im Freien recht survivalmäßig, im Alltag allerdings nicht gebräuchlich. Hier sollte man einen „normalen“ Dosenöffner verwenden.

* Preis wurde zuletzt am 18. Februar 2020 um 11:49 Uhr aktualisiert

Die richtige Reinigung

So ein Dosenöffner kommt aufgrund seiner Beschaffenheit mit unterschiedlichen Konserveninhalten in Berührung. Wichtig ist, dass dieser nach dem Gebrauch gut sauber gemacht wird. Macht man dies nicht, bilden sich mit der Zeit wenig appetitanregende Ablagerungen, die wirken als würden sie Füße bekommen. So genug der Bilder.

Der Dosenöffner verfügt über schwer zugängliche Stellen. Gerade die Verbindungen zwischen Schneidrad und dem Rest lassen sich nur mühsam erreichen. Wenn man seinen Dosenöffner nicht in die Spülmaschine geben kann – und wirklich nur machen, wenn es vermerkt ist, ansonsten rostet das Gerät schlimmstenfalls – bleibt nur die Reinigung per Hand. Damit diese nicht mühevoll anstrengend wird, gibt es ein paar knackige Lifehacks, die man gern zuhause ausprobieren kann.

  1. Dosenöffner in heißem Wasser und Spülmittel einweichen lassen und anschließend mit einer Zahnbürste schrubben (damit man auch an die entlegenen Stellen kommt!).
  2. Kettenreiniger für Motorrad: Aufsprühen und mit Zahnbürste oder Holzstab die Reste lösen. Anschließend gut einweichen und schrubben, damit keine Rückstände des Kettenreinigers übrigbleiben.
  3. Dosenöffner in heißes Wasser und Natron einweichen. Ein paar Minuten abwarten und die Reste mit einem Zahnstocher entfernen. Gut abspülen.
  4. In Cola einlegen. Die Kohlensäure sorgt dafür, dass sich Essensreste lösen. Über Nacht (oder 2 Nächte) einlegen, gründlich abspülen.
  5. Das Gerät ins Ultraschallbad einlegen, damit dieses glänzt wie neu.
  6. Heißes Wasser aufkochen und ein Päckchen Backpulver hineingeben. Anschließend den Dosenöffner großzügig einweichen. Zwischendurch schauen.

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