Ordnung schaffen im Haushalt – Tricks

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Ordnung schaffen im Haushalt

Inhaltsverzeichnis

Ein ordentlicher und sauberer Haushalt will gelernt sein. Ordnung schaffen im Haushalt ist nicht selbstverständlich. Denn nicht immer schafft man es, alle anfallenden Arbeiten sofort zu erledigen, schon gar nicht in einem großen Haus oder mit kleinen Kindern. Wer kennt es nicht, sobald man ein Zimmer oder eine Ecke ordentlich und sauber hat, ist das nächste schon wieder verwüstet – man kommt einfach nicht hinterher. Die Schmutzwäsche stapelt sich in verschiedenen Räumen, das Geschirr wartet in der Spüle, oder klitzekleine Kinderspielsachen werden nahezu überall zu Stolper fallen.

Ordnungssystem - im Vergleich

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4. Dezember 2020 14:044. Dezember 2020 14:044. Dezember 2020 14:044. Dezember 2020 14:044. Dezember 2020 14:044. Dezember 2020 14:04Werbung

Chaos ist vorprogrammiert

Wenn man sich nicht den Luxus leisten kann, als Hausfrau oder -mann Zuhause bleiben zu können, ist Chaos vorprogrammiert. Hat man nämlich erst einmal nach einem langen Arbeitstag die Kinder von der Schule abgeholt, das Essen gekocht und bei den Hausaufgaben geholfen, möchte man ja auch zwischendurch kurz die Beine hochlegen, um sich von der Arbeit wenigstens ein bisschen zu entspannen. Da bleibt zwischen dem Bürokram, der unbedingt noch heute erledigt werden muss, den Hunden, die noch Gassi geführt werden wollen, und den Kindern, die mit einer Gutenachtgeschichte ins Bett gebracht werden möchten, nicht mehr viel Zeit und Motivation für den Haushalt übrig. Verständlicherweise.

Man lernt nicht von heute auf morgen, wie man sein komplettes Zuhause immer schön ordentlich und sauber halten kann, ohne dass die nächsten Hürden sich gleich wieder aufbauen. Zu wissen, wie man welche Bereiche am besten in Ordnung und sauber hält – und das trotz Zeitmangel – ergibt sich mit der Zeit. Man lernt neue Tricks und Methoden, trifft auf kleine Ordnungshelfer und bekommt viele Ratschläge von anderen. Und man lernt mit der Zeit, die eigene Motivation konstant aufrecht zu erhalten. Doch dazu gehören auch jede Menge Disziplin und Ausdauer beim Ordnung schaffen im Haushalt.

Das Chaos entwirren

Für alle, die das Chaos ein bisschen entwirren, und die eigene Motivation wieder heraufschrauben möchten, finden sich hier jede Menge Tipps und Tricks, sowie gesammelte Kniffe, die dabei helfen können. Grundsätzlich gilt „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!“ und, dass ein oder zwei kleinere Aufräumarbeiten am Tag schon eine Menge bewirken können.
Selbst diejenigen ohne auch nur einen Funken Motivation und Lust können durch ein, zwei Handgriffe am Tag ihr Zuhause ordentlich halten. Für jeden Bereich des Hauses oder der Wohnung, besser gesagt für jedes Zimmer findet man hier einige Tipps und Anhaltspunkte, um das Zuhause besser zu ordnen. Ein ordentliches und sauberes Zuhause hat nicht nur einen höheren Wohlfühlfaktor für die ganze Familie, sondern bringt auch Ordnung in die eigenen Gedanken und Klarheit und Struktur in den gemeinsamen Alltag.

Ein aufgeräumtes Zuhause

Auch wer regelmäßig Gäste oder Verwandte zu Besuch empfängt, möchte mit einem aufgeräumten Zuhause und blitze-blanken Oberflächen einen guten Eindruck machen. Umso hektischer und gestresster ist man meistens vor so einem Besuch, denn man möchte alles in perfekter Ordnung vorweisen. So wird schon Tage vorher durchgesaugt, gewischt, poliert und ausgemistet – doch wer sein Zuhause konstant in Ordnung hält, braucht sich so einen Stress erst gar nicht zu machen. Denn gut aufgeräumte Zimmer lassen sich schneller mal eben vorbereiten, als ein chaotisches Zuhause. Mit einem entspannten Gastgeber fühlen sich die Gäste außerdem viel wohler, und das ein oder andere Staubkörnchen erscheint gar nicht so wichtig.

Hier finden sowohl hartgesottene Putzprofis sowie auch Aufräum-Muffel und Laien genau die richtigen Tipps und Tricks, um ihre Ordnung zu verbessern und dazuzulernen, wenn es um den Haushalt geht. Etwas mehr Motivation kann ja schließlich jeder gut gebrauchen, oder? Eins sollte man jedoch immer im Auge und Hinterkopf behalten: Schmutz und Unordnung sind kein Weltuntergang und nichts, wegen dem man sich selbst zu sehr unter Druck setzen sollte. Mit ein bisschen Lust und guter Laune lässt sich jedes noch so große Chaos ganz einfach beheben und Ordnung schaffen im Haushalt.

Ordnung und Sauberkeit im Kinderzimmer

Fangen wir doch mal in den Räumlichkeiten der Kleinsten an. Die meisten Eltern kennen und fürchten es, viele bringt es sogar zum Verzweifeln: das chaotische Kinderzimmer. So mache Mütter und Väter sind hier schon an ihre Grenzen geraten, während andere den Streit ums Aufräumen ganz locker sehen. So oder so, ein ordentliches Kinderzimmer erfreut nicht nur die Eltern, sondern ist auch wichtig für das Wohlbefinden und den späteren Ordnungssinn des Kindes.

Doch wie kann man dem Kind beibringen, Ordnung zu wahren? Wie lässt sich Chaos nach dem Spielen vermeiden? Und wie sieht das mit der Sauberkeit im Kinderzimmer bei den ganz Kleinen aus? All diese Fragen und wohl noch mehr stellen sich die meisten Eltern früher oder später. Doch dabei ist es gar nicht mal so schwer, Ordnung und Sauberkeit im Kinderzimmer konstant beizubehalten und diese auch den Kindern beizubringen. Disziplin ist hier das Zauberwort.

Kleine Organisationshelfer

Zunächst einmal ist die Beschaffenheit des Kinderzimmers wichtig, um optimal darin Ordnung und Sauberkeit halten zu können. So sind beispielsweise Möbel mit viel Stauraum hier ein absolutes Muss. Um eine gute Ordnung zu halten, brauchen Kind und Eltern nämlich genügend Aufbewahrungsmöglichkeiten, in die Spielsachen aller Art einsortiert werden können.
Dafür eignen sich Kommoden mit Schubladen bestens, aber auch Regale mit passenden Körben oder Kisten sind die idealen Organisationshelfer.

Im Idealfall sind solche Aufbewahrungskisten oder -körbe beschriftet, damit das Kind erkennen kann, wo sich welche Art von Spielsachen befindet. So kann es ganz leicht herausfinden, wie die Spielsachen zu sortieren sind. Auch für die Eltern wird das Sortieren durch Beschriftungen oder gar durch auf die Kisten aufgeklebte Bilder vereinfacht, denn man erspart sich, in jede Kiste zuerst hereinzuschauen. Dürfen Kinder außerdem mitentscheiden, in welche Kiste sie bestimmte Spielzeugarten künftig verstauen wollen, fällt ihnen das Aufräumen wesentlich leichter und sie fühlen sich verstanden.

Ist das Kind schon eingeschult, sind vorgesehene Orte und Aufbewahrungsmöglichkeiten für Hefte, Bücher und Schreibutensilien ebenfalls von Vorteil, um Ordnung zu halten. Dafür eignet sich natürlich ein Schreibtisch mit eingebauten Schubladen prima.
Doch nicht nur Möbel lassen sich sehr gut als Stauraum nutzen, es gibt beispielsweise auch farbenfrohe Stauräume aus Netz zum Aufhängen (gesehen bei Ikea), die sich ideal als „Schlafplätze“ für Stofftierfamilien oder Puppensammlungen eignen. Das Gute an ihnen ist, dass das Kind sehen kann, was sich in ihnen befindet. Zusätzlich bieten die farbenfrohen Aufhänger eine Menge Stauraum, ohne dabei viel Platz im Zimmer wegzunehmen.

Regeln helfen schon den Kleinsten, Ordnung zu wahren

Allgemein sollte für jedes Kind die Regel gelten, dass ein benutztes Spielzeug zuerst weggeräumt werden muss, bevor ein neues zum Spielen genommen wird – so entsteht kein Chaos im Zimmer. Besonders hilfreich ist, wenn man dem Kind als Vorbild dient, beispielsweise mit ihm zusammen aufräumt. Das bringt dem Kind gleich mehr Spaß in die ganze Sache und macht das Aufräumen für es selbstverständlicher (Mami macht es ja auch…). Lob sollte unbedingt auch angewendet werden, sobald freiwillig aufgeräumt, oder etwas saubergemacht wurde. Das motiviert und zeigt, dass die Aktion des Kindes geschätzt wird.

Für knallharte Ordnungs-Verweigerer eignet sich auch das spielerische Aufräumen super. Legosteine lassen sich zum Beispiel mit viel Spaß sortieren, wenn man sie einfach in die Kisten wirft. Wer mehr Treffer landet, darf dafür das letzte Stück Kuchen essen…
Auch Anreize können Kindern helfen, sich mehr mit dem Saubermachen anzufreunden. „Je schneller das Zimmer aufgeräumt ist, desto schneller können wir in den Zoo fahren.“,oder „Je weniger Unordnung heute Abend hier ist, desto mehr Folgen deiner Lieblingsserie können wir anschauen.“ Eine Aufräumaktion kann auch durch ein Hörbuch, oder Musik aufgepeppt werden und dadurch mehr Spaß machen. Aber Vorsicht! Manche Kinder lassen sich davon eher leicht ablenken.

Kinder brauchen Regelmäßigkeit. Das gibt Ihnen ein Gefühl von Sicherheit, und sie können sich leichter orientieren. So kann man in etwa feste Tageszeiten einplanen, die der Sauberkeit und Ordnung gewidmet sind. Aber bitte nicht dann, wenn das Kind schon langsam müde wird. Zum Beispiel kann man mittags eine halbe Stunde einplanen, in der jeder eine kleine Aufgabe übernimmt: Die Tochter bringt schmutzige Wäsche in den Wäschekorb, Mama wäscht diese dann.

So erledigen sich kleine Aufgaben schnell, die sich sonst einfach anhäufen würden. Generell lohnt es sich, immer mal wieder kleinere Aktionen einzuplanen, als ein einziges, großes Aufräumen. Einen großen Berg Lego-Bausteine wegzuräumen wirkt ja auch von vorne herein schon schlimmer, als zweimal einen kleinen. Stundenpläne und Kalender sind deshalb eine ganz tolle Idee um Routine zu üben. Diese lassen sich auch vom Kind selbst basteln und bringen so schon von Anfang an Spaß mit sich.

Kinder mit einbeziehen

Kinder sollten bestenfalls auch in andere Bereiche miteinbezogen werden. Es kann gerne öfter mal Mama helfen, die Spülmaschine einzuräumen. Dafür bekommt es natürlich auch ein großes Lob. Das hilft, dass das Kind sich anerkannt fühlt und schult seinen Sinn für Ordnung. Kinder müssen lernen, Ordnung mit etwas Positivem zu verbinden. Nur durch ein positives Gefühl bei der Sache werden sie eine eigene Motivation zum Aufräumen aufbauen. Verbinden sie das Saubermachen allerdings mit etwas Negativem (zum Beispiel, dass Mama und Papa immer laut schimpfen oder sogar bestrafen), werden Kinder auch künftig von vorne herein keine große Lust auf das Aufräumen haben.

Weiterhin hilfreich für Ordnung in Kinderzimmer sind regelmäßige Entrümpelungsaktionen. Hier kann das Kind bestenfalls aussuchen, welche Spielsachen es im Zimmer behalten will, und was in den Keller oder Müll darf. Manchmal sortieren Kinder so eine ganze Menge mehr, als wenn Mama oder Papa einfach Sachen wegwerfen, die dann ewig betrauert werden.

Das Babyzimmer

Solche Entrümpelungsaktionen sind auch ideal bei Babyzimmern. Durch das schnelle Wachstum stapeln sich zum Beispiel im Kleiderschrank Kleidungsstücke, die nicht mehr passen oder kaputt sind. Diese regelmäßig auszusortieren und in beschrifteten Kartons zu lagern, hilft, Ordnung und Durchblick zu schaffen. So lässt sich die Kleidung außerdem prima für das nächste Baby aufheben.

Natürlich empfiehlt es sich für alle Eltern, im Kinder- oder Babyzimmer eher minimalistisch zu bleiben, was die Spielsachen und Plüschgefährten, sowie die Kleidung angeht. Das heißt, von vorne herein nicht allzu viel zu kaufen, sondern lieber nur das Nötigste. Denn Kleinkinder und Babys wachsen nicht nur schnell aus ihrer Kleidung heraus, sondern auch aus ihren Spielsachen. Kleine Rasseln und Greiflinge zum Beispiel bleiben leider oft nur für eine kurze Zeit interessant, und so hat man nach wenigen Monaten schnell vielerlei Tierchen und Dinge angehäuft, die wieder verstaut werden wollen. Von dem vielen Geld, das man sich hätte sparen können, mal ganz abgesehen…

Auch bei der Bettwäsche kann man ein wenig tricksen: anstatt dass sich die Bettwäsche des Babys oder des Kindes nämlich in Schränken oder Kommoden stapelt, ist es eine Überlegung wert, von vorne herein ein Kinderbett oder Babybett mit Aufbewahrungsmöglichkeiten in Form von Schubladen oder Ähnlichem anzulegen. So ist alles gleich an Ort und Stelle und auch das Neubeziehen des Bettes wird vereinfacht, beziehungsweise geht schneller von der Hand. Vor allem aber hat man immer im Blick, wie viel Bettwäsche, Lacken, Decken und Kissen man eigentlich für die Kleinen besitzt. So landen seltener neue Sachen im Einkaufskorb, von denen man denkt sie noch zu gebrauchen (weil man unter den ganzen Sachen in der Schublade ja gar nicht sieht, dass noch fünf Bettwäsche-Sets darauf warten, benutzt zu werden).

Minimalistisch bleiben

Sowohl im Baby- als auch im Kinderzimmer sollten Eltern darauf achten, minimalistisch zu bleiben. Zu viele Dekorationsartikel und Dinge, die zwar niedlich aussehen, aber keinen richtigen Zweck haben, sind Chaos-fördernd. Außerdem lassen sie den Raum direkt voller und unordentlicher aussehen. Eine schöne Nachtlampe zum Beispiel reicht völlig aus, es werden keine Zweit- oder Drittanschaffungen benötigt, nur weil sie so dekorativ sind.

Auch bei Postern und Bildern an der Wand sollte man eher sparsam sein, damit der Raum nicht zu überfüllt wirkt.
Selbiges gilt für größere Spielzeuge. Kinderküchen und Werkbänke oder Puppenhäuser sind tolle Spielsachen. Aber man braucht definitiv nicht mehrere davon in einem Kinderzimmer. Ein großes Spielzeug reicht völlig aus und nimmt auch schon allein genug Platz weg. Wer zu viele von diesen Spielsachen hat, hat auch die „Qual der Wahl“ und wird eher dazu verleitet, mal hier und mal da zu spielen – und alles andere an Ort und Stelle stehen und liegen zu lassen. Solch große Spielzeuge sind davon abgesehen auch noch ein zusätzliches Hindernis beim Aufräumen (und rauben dabei eine Menge Zeit).

Babys und kleine Kinder sind sowieso nicht wirklich an der Dekoration ihrer Zimmer interessiert, das kommt erst später. Deshalb kann man – vor allem in der Anfangszeit – gerne auf die ein oder anderen Dekorationsstücke verzichten. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit beim Aufräumen und Saubermachen. Denn ob man es glaubt oder nicht, Dekorations-Teile sind meistens auch die schlimmsten Staubfänger.

Konsequenz und Regelmäßigkeit bei Ordnung schaffen im Haushalt

Am allerwichtigsten für Ordnung und Sauberkeit im Kinderzimmer ist es wohl, konsequent zu bleiben. Das gilt nicht nur für das Einhalten der für die Kinder und sich selbst aufgestellten Regeln, sondern auch für den Reinigungs- oder Aufräumplan. Denn wenn man sich schon selbst nicht wirklich daran hält, und das Ordnung machen immer wieder verschiebt, dann werden das auch die Kinder verinnerlichen. Denn wenn Mama und Papa es nicht machen, warum sollten sie es?

Kinder brauchen Vorbilder. Lernen sie also von Anfang an, dass die Eltern viel Wert auf regelmäßiges Aufräumen legen, dann werden sie das höchstwahrscheinlich auch. Regelmäßigkeit gibt Kindern ein gutes Gefühl, weshalb man diese für das Kinderzimmer auf keinen Fall durchbrechen sollte. So wenig Zeit im Alltag auch bleibt, das Kinderzimmer sollte nicht vernachlässigt werden. Ein oder zwei kleine Dinge am Tag lassen sich leicht und schnell erledigen und haben einen großen Effekt. Denn Eltern möchten ihren Kleinen schließlich auch wichtige Werte beibringen und mitgeben, wenn es um die eigene Ordnung geht.
Außerdem wichtig ist es, bei den aufgestellten Regeln konsequent zu bleiben.

Ist der Plan zum Beispiel, um Punkt 16 Uhr die kaputten Stifte auszusortieren, dann sollte das auch dann gemacht werden. Verschiebt man es nämlich immer wieder, häufen sich zusätzlich andere Dinge an, die gemacht werden wollen – und man endet, ob man möchte oder nicht, im Chaos oder in Unordnung (die sich nicht ganz so schnell wieder beheben lässt).

Ein sauberes Kinderzimmer ist sehr wichtig, denn wer möchte schon jeden Tag zwischen Staub und Schmutz spielen? Gerade Kinder bringen manchmal unscheinbaren Schmutz von draußen mit ins Haus und die eigenen Zimmer, beispielsweise Matsch, Gras, gesammelte Zweige oder Blätter. Nicht immer können Eltern verhindern, dass sich solche Sachen mit in das Kinderzimmer einschleichen. Deshalb sind tägliche Reinigungsarbeiten sehr wichtig. Sie helfen dabei, das Zimmer in Ordnung zu halten und dem Kind eine saubere und sichere Umgebung zum Spielen und Schlafen zu bieten. So sollte man, wenn es sich einrichten lässt, jeden Tag dort durchsaugen.

Gerade im Baby-Zimmer ist das ein Muss, denn krabbelnde Babys, die gerne alles erforschen wollen, stecken ja meist jeden Krümel den sie auf dem Boden finden, in den Mund. Gerade wenn man Haustiere hält, besonders bei Hunden und Katzen, sollte man oft und gründlich durchsaugen. Denn die geliebten Mitbewohner verteilen sowohl den von draußen mitgebrachten Schmutz im Haus (den man so gut wie gar nicht sieht) als auch ihre eigenen Haare. Für die Hygiene ist regelmäßiges Säubern deshalb eine Pflicht, die die Eltern nicht vernachlässigen sollten.

Darum empfiehlt es sich, in Kinderzimmern keinen Teppich zu verlegen, sondern lieber Laminat oder Parkett. Denn Teppiche fangen Haare und Schmutz auf, und geben diese nur schwer wieder ab. So sammelt sich dort Dreck und vor allem Staub. Mit einfachem Durchsaugen kann man Teppichböden deshalb meist nicht komplett säubern. Auch die Fleckengefahr ist bei Teppichen groß, denn Laminat lässt sich einfach und schnell abwischen und wird mit einem kurzen Wisch mit dem richtigen Mittel von Flecken befreit.

Kleine Helfer mit großer Wirkung – Ordnung im Haushalt Tricks

Wer nach schnellen Lösungen zum Saubermachen im Kinderzimmer sucht, der kann sich Hygiene-Feuchttücher zulegen. Diese lassen sich in praktischen Boxen erwerben, aus denen sich ganz einfach Tuch für Tuch herausziehen lässt, und in der die Feuchttücher nicht austrocknen. Diese Feuchttücher gibt es in desinfizierenden Varianten, welche ideal für Kinder- und Babyzimmer sind. Sammelt sich nämlich Staub oder Schmutz auf irgendwelchen Oberflächen, kann man mit Hilfe der Einwegtücher schnell und unkompliziert alle Flächen reinigen, und die Tücher anschließend wegwerfen. Man benötigt so nicht erst einen Eimer voller Wasser und Reinigungsmittel. Auch für die Küche und andere Räume eignen sich diese Einwegtücher sehr gut.

Spezielle, kinderfreundliche Desinfektionssprays sind ebenfalls wichtig für die Spielsachen der Kleinen, auf denen sich gerne Bakterien sammeln. Bei Bedarf sprüht man sie einfach auf einen Lappen oder ein Tuch, und wischt damit alle Spielsachen gründlich ab. Das dauert nicht lange und lässt sich ohne viel Mühe erledigen – hilft aber, alles sauber und hygienisch rein zu halten.

Lebensmittelpunkt und Zone des Entspannens – das Wohnzimmer

Selbst der Lebensmittelpunkt eines jeden Haushaltes bleibt oft nicht von Unordnung verschont. Da das Wohnzimmer der meistbenutzte Raum ist, in dem sich alle Familienmitglieder große Teile des Tages aufhalten, ist dieses umso schwieriger auf Dauer sauber zu halten. Ist das Wohnzimmer nämlich erst einmal aufgeräumt, sammeln sich schon wieder die nächsten Unordnungen an. Kein Wunder also, dass die Nachfrage nach Ordnungshelfern und einfachen Tricks und Tipps zum Saubermachen für diesen Raum sehr groß ist.

Das Ausmisten angehen

Wer sein Wohnzimmer des öfteren in absolutem Chaos wiederfindet, der sollte sich erst einmal fragen warum. Kann man Ordnung im Haushalt lernen, sind es zu viele, über die Jahre angehäufte Dinge, die sich immer wieder ungewollt verteilen? Oder sind es lange nicht mehr benutzte Gegenstände, die von einem Platz an den anderen verschoben werden? Stapeln sich hier die Spielzeuge und Kunstwerke der Kinder oder sind es etwa doch die eigenen Zeitschriften, Zeitungen und Magazine?

Trifft auch nur eine der Vermutungen zu, gilt es zunächst, die Unordnungen im Wohnzimmer zu sichten und dann auszumisten. Denn oft entsteht hier die Unordnung durch viele kleinere Dinge, die nicht wirklich benötigt, und deshalb von einer Seite auf die nächste geschoben werden. Auch längst antiquierte Zeitschriften und Mitbringsel können hier Hauptursachen von einem überladen wirkenden Raum sein.

Ab und an ist es sinnvoll, sich von solcherlei Dingen zu trennen. Andernfalls vermehren diese sich und häufen sich innerhalb kürzester Zeit weiter an. Das erste Opfer des Ausmistens ist der Wohnzimmerschrank. Dieser lädt nämlich geradezu dazu ein, das eigene Sammelsurium dort abzuladen. Gerne werden hier auch unnütze Dinge gehortet, die man so schnell wie möglich aus den Augen (und aus dem Sinn) haben möchte.

Deshalb: Schrank auf und alle Gegenstände raus. Hat man den gesamten Berg von Dekoartikeln, Sammelfiguren und Altpapier nämlich erst einmal vor sich, ist es viel einfacher sich von so manchem Teil zu trennen.
Alte Zeitschriften, die keinen Wert haben, gehören zum Altpapier oder können bei Bedarf für Bastelprojekte der Kinder benutzt werden. Dekorationsartikel, die man schon länger als ein Jahr nicht mehr benutzt hat, können entweder im Keller aufbewahrt, oder bestenfalls in den Müll gebracht werden. Denn mal ehrlich, meistens kauft man jedes Jahr sowieso neue Dekoration ein.
Durch das Ausmisten schafft man im Schrank Platz und Stauraum für andere Dinge, beispielsweise DVDs, Bücher oder Fotoalben.

Das Sammeln vermeiden

Generell ist es wichtig für jedes ordentliche Wohnzimmer, das Sammeln unnützer Dinge zu vermeiden. Das heißt, wenn man sich beispielsweise etwas Neues gönnt, sollte das Alte unmittelbar weg kommen. Daran sollte man sich unbedingt halten, sonst häuft sich immer mehr und mehr in verschiedenen Kommoden und Schubladen an. Ob die alten Sachen weggeworfen werden, oder im Keller gut verstaut aufgehoben, spielt dabei keine Rolle. Die Hauptsache ist, dass sie sich nicht im Wohnbereich sammeln.

Auch für diesen Raum gilt, dass es besser für eine dauerhafte Ordnung ist minimalistisch zu bleiben. Das bedeutet, dass beispielsweise weniger Dekoration oft mehr ist. Sie lässt einen Raum nämlich oft voll und überfüllt wirken, also unordentlich. Weniger Dekoration gibt dem Wohnzimmer eine klarere Struktur und somit ein ordentlicheres Aussehen. Schließlich soll das Wohnzimmer an sich ja als Familienmittelpunkt und Entspannungszone gelten.

Durch vielseitige Möbel zu mehr Ordnung

Egal, ob Kinderspielzeuge oder doch die eigenen Dinge für Unordnung im Wohnzimmer sorgen, vielseitige Möbel sind in jedem Raum eine gute Idee. Ganz besonders aber eignen sie sich für das Wohnzimmer, da dieses ja von der ganzen Familie genutzt wird.

Aufbewahrungsmöbel sind deshalb in jedem Wohnzimmer ein Muss. Besonders hilfreich aber sind Möbel mit mehreren Funktionen. Ein Unterschrank für das Fernsehgerät zum Beispiel kann gleichzeitig durch Schubladen für Stauraum und Aufbewahrungsmöglichkeit sorgen und nebenbei das Fernsehgerät tragen. Hier könnten dann die gesammelten Filme, Batterien für die Fernbedienung und noch vieles mehr aufbewahrt werden.

Tipp: Sehr praktisch für das Wohnzimmer sind Sofas mit eingebautem Stauraum. Sie lassen sich meist auf irgendeine Weise aufklappen und bieten viel Platz für Kissen, Decken und Überzüge. So kann man vieles tagsüber schnell in dem Sofa verschwinden lassen und sorgt dadurch für mehr Überblick.

Ein Regal mit passenden Körben eignet sich aber auch bestens. Weidenkörbe in einem solchen Regal sehen nicht nur schöner aus als Plastikkisten, sie bieten auch ein ordentlicheres Gesamtbild. In ihnen kann man allerlei Dinge verstauen: Mitbringsel, Kleinigkeiten und alle Gegenstände, von denen man sich nicht trennen möchte. So muss man diesen „Krimskrams“ nicht im Blickfeld haben. Außerdem lassen sich Regalsysteme mit Körben viel leichter abstauben, als einzelne, kleine Gegenstände, die andernfalls auf dem Regal aufgereiht werden würden.

Solche Körbe oder Boxen-Regale sind auch ideal für Familien mit Kleinkindern. Die herumliegenden Spielsachen lassen sich ganz schnell einsammeln und hier einsortieren, sodass seltener Stolperfallen entstehen. Regalsysteme sind in der Regel auch die beste Lösung, um den Platz nach oben in Anspruch zu nehmen, der sonst kaum genutzt werden würde. Dadurch entsteht viel mehr Stauraum, ohne weitere Möbel zu benötigen. Manche Regal-Modelle, wie zum Beispiel Stufenregale, sehen dabei auch noch stylish aus und wirken wie eine Art Blickfang im Raum, der von kleinen Unordnungen schnell ablenken kann.

Für Zeitschriften, Kataloge und Zeitungen bieten sich mehrere Lösungen für eine bessere Ordnung an: zum einen gibt es Couchtische mit Schubladen, zum anderen lassen sich Zeitschriftenhalter an die Wand anbringen. Beide Lösungen nehmen relativ wenig Platz im Raum weg (einen Couchtisch benutzen ja sowieso die Meisten) und verstauen Zeitschriften optimal. Der ungeliebte Zeitschriften-Stapel im Wohnzimmer wird eliminiert.

Kleine Wohnzimmer

Für sehr kleine Wohnzimmer mit wenig Platz sind flexible Möbel eine große Hilfe. Ein offenes Regal auf Rollen kann hier wunderbar als Raumteiler und gleichzeitig als Stauraum genutzt werden, wo auch immer man es gerade braucht. So kann es beispielsweise einen Arbeitsbereich vom Rest des Zimmers teilen, oder eine kleine Leseecke schaffen. Möchte man mehr Platz haben, lässt es sich schnell und ohne viel Mühe aus dem Weg räumen. Auch verschiedene Ausführungen von erhältlichen Sofas oder Sesseln kommen auf Rollen daher, um mehr Flexibilität zu schaffen. Sollte man das Wohnzimmer gleichzeitig als Schlafraum nutzen wollen, ist eine Schlafcouch unabdingbar.

Schnelle Hilfen für das Ordnung schaffen im Haushalt

Sieht das Wohnzimmer aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen, sollte das Saubermachen nicht aufgeschoben werden. Wer aber wenig Zeit dafür mitbringt, muss auf kleine und schnelle Abhilfen vertrauen können. Diese können ganz verschieden aussehen. Für schnell wieder glänzende Oberflächen sind feuchte Desinfektionstücher beispielsweise sehr praktisch. Diese Einwegtücher lassen sich günstig in jedem Drogeriemarkt besorgen und für alle Fälle im Haushalt aufbewahren. Tritt der „Notfall“ auf, wischt man mit ihnen schnell alle Oberflächen ab, ohne zuerst einen Eimer voll Wasser vorbereiten zu müssen. Eine gute Hygiene ist mit den Desinfektionstüchern garantiert, da sie nur einmal benutzt und danach weggeworfen werden – im Gegensatz zum üblichen Putzlappen. Außerdem fangen sie Staub kinderleicht auf. Diese Feuchttücher ermöglichen ein sauberes Wohnzimmer, auch wenn man mal schnell aus dem Haus muss.

Für kleinere Verschmutzungen auf dem Boden – wer verschüttet nicht ab und zu aus Versehen eine Tasse Kaffee – sind Einwegtücher wie diese ebenfalls schnelle Abhilfen. Auch Babybrei-Kleckereien lassen sich durch sie sehr einfach reinigen.
Verstaubte Gegenstände müssen nicht immer nur mit dem Staubwedel behandelt werden. Die Feuchttücher schaffen auch hier wieder auf schnelle Art und Weise glänzende Objekte, und desinfizieren sie gleichzeitig. Zwei Fliegen werden sozusagen mit einer Klatsche geschlagen.

Staubsaugen leicht gemacht

Wer aufgrund des Kabelsalates das Staubsaugen um jeden Preis vermeidet, für den eignen sich kabellose Staubsauger besonders gut. Manche Marken bieten sogar Ausführungen an, die sich mit Hilfe eines Halters an der Wand befestigen lassen – zum Beispiel in der Abstellkammer. Sie sind meist auch besonders leicht und handlich designt, sodass der Griff zum Staubsauger vereinfacht wird. Der Nutzer braucht dadurch kein schweres Gerät mit sich zu tragen, welches er vor der Nutzung erst einmal an das Stromnetz anschließen muss. Auch das Wegräumen des Staubsaugers ist mit einem solchen Modell einfacher und schneller. Die kabellosen Varianten sorgen beim eigentlichen Saugen für mehr Flexibilität und Bewegungsfreiheit – so kommt man schneller zu dem gewünschten Ergebnis. Viele neue Modelle kommen außerdem in flacheren Varianten daher, die besonders gut unter Möbeln durchsaugen können. So erspart man sich mühseliges Möbel-verschieben.

Denjenigen, die vor lauter Unordnung nicht wissen wo mit dem Saugen anzufangen ist, kann eine einfache Rangordnung der abzusaugenden Bereiche helfen. Teppiche sind in dieser Rangordnung an erste Stelle zu setzen. Sind diese nämlich gründlich gereinigt, lassen sie sich aus dem Weg räumen, um den Boden darunter zu säubern. Es nützt nämlich nichts den noch dreckigen Teppich beiseite zu tun, durchzusaugen, und dann seinen Dreck im Raum zu verteilen, wenn man ihn wiederholt.
Um nicht jeden Tags aufs Neue komplett durchsaugen zu müssen, kann man sich einen kleinen Handstaubsauger besorgen. Sie sind nicht teuer und so handlich, dass man sie griffbereit aufbewahren kann. Ist dann eine bestimmte Stelle verschmutzt – zum Beispiel unter dem Hochstuhl des Kleinkindes – kann man diese schnell wieder in Ordnung bringen, und das ohne viel Aufwand.

Feste Aufbewahrungsorte

Keiner mag es, ständig nach Dingen zu suchen, die er braucht. Suchen kostet nicht nur viel Zeit und Geduld, sondern auch Nerven. Meist können dadurch sogar kleine Streitereien entstehen, weil man sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe schiebt. Das muss nicht sein und lässt sich vermeiden, wenn man von vorne herein feste Aufbewahrungsorte ausmacht. An diese sollte sich auch jedes Familienmitglied halten, anstatt alles planlos zu verstreuen. Ist etwas benutzt worden und wird nun nicht mehr gebraucht, sollte es immer wieder an seinen vorgesehenen Platz gebracht werden. Wenn man sich daran hält und alles immer wieder gut verstaut, finden sich die Dinge schneller wieder. So läuft der Alltag reibungsloser und die Nerven werden geschont.

Visitenkarte des Hauses

Wenn man sich daran erinnert, dass das Wohnzimmer der Mittelpunkt des Hauses ist, versteht man auch, warum eine grundlegende Ordnung hier sehr wichtig ist. Unordnung macht es nicht nur schwerer, hier zu entspannen, sondern auch Gäste zu empfangen. Denn egal, ob Studentenbude oder gutbürgerliches Einfamilienhaus, Gäste werden oft im Wohnzimmer empfangen. Das macht das Wohnzimmer zur Visitenkarte des Hauses beziehungsweise der Wohnung. Gäste verbringen in diesem Raum die meiste Zeit ihres Aufenthaltes. Dementsprechend haben sie auch genügend Zeit, sich in Ruhe umzuschauen. Wer möchte da nicht einen guten Eindruck hinterlassen?

Kochen, Zubereiten und Abwaschen – die Küche

Das schmutzige Geschirr wartet in der Spüle auf den Abwasch, der Kühlschrank ist voller abgelaufener Lebensmittel. Für keinen Topf findet sich mehr der passende Deckel und die Tupperware quillt aus allen Schubladen. Das klingt bekannt? Dann wird es höchste Zeit für einen Großputz in der Küche!

Gerade in der Küche ist die Verlockung groß, einfach alles in die vielen verschiedenen Schränke und Schubladen zu quetschen. So hortet man meistens mehr, als man eigentlich braucht. Auch im Kühlschrank scheut man sich oft vor dem Ausmisten. Viel zu lange werden längst abgelaufene Lebensmittel gelagert und mit neu gekaufter Ware vermischt.

Kühl- und Gefrierschrank

Das richtige System für eine gute Ordnung

Viel zu oft findet man in Kühlschränken Lebensmittel vor, die entweder schon lange abgelaufen, oder einfach nicht aufgebraucht worden sind. Das ist schade um die wertvollen Lebensmittel und das dafür ausgegebene Geld. Doch vor allem lässt sich so etwas durch das richtige System und mehr Durchblick relativ einfach vermeiden. Herrscht im Kühl- oder Gefrierschrank nämlich erst einmal die richtige Grundordnung, verliert man nicht mehr so schnell den Überblick. Beim nächsten Einkauf kann man sich außerdem durch ein kleines bisschen mehr Ordnung das ein oder andere Produkt sparen.

Wer eine grundlegende Ordnung im Kühlschrank schaffen möchte, kann dessen Fächer zunächst bestimmten Lebensmittelgruppen zuordnen. Das oberste Fach kann dabei für Butter, Margarine, Joghurt und Quark dienen, das nächste für Wurst- und Käseaufstriche. Ganz unten finden frische Lebensmittel wie Gemüse und Obst ihren Platz.
Auch die Kühlschranktür lässt sich so aufteilen: Getränke kommen nach ganz unten, in die oberen Fächer werden Marmeladengläser sortiert.

Hat alles erst einmal einen festen Platz bekommen, lässt sich leichter ein Überblick verschaffen. Auch für die Einsortierung von neuen Einkäufen ist so eine Anordnung hilfreich, denn man weiß genau, wo welche Produkte einsortiert werden müssen.

Tipp: Um alle Lebensmittel vor ihrem Ablaufdatum aufzubrauchen, gibt es ebenfalls einen kleinen Trick. Lebensmittelfreundliche, durchsichtige Plastikbehälter werden mit allen Produkten gefüllt, die ihr Ablaufdatum fast erreicht haben. Dieser wird dann in der Mitte des Kühlschranks gut sichtbar platziert, und mit einer Klebenotiz versehen. Auf dieser sollte gut lesbar etwas stehen wie „Zuerst essen“ oder „Bitte aufbrauchen“. Die Notiz erinnert jedes Familienmitglied direkt daran, dass diese Produkte zuerst gegessen werden müssen.


Neu gekaufte Sachen sollten außerdem immer so weit wie möglich nach hinten gestellt werden, die bereits vorhandenen Lebensmittel kommen ganz nach vorne. So brauchen diese sich automatisch besser auf.

Mehr Ordnung lässt sich auch durch Glasbehälter bewirken. Diese sind lebensmittelfreundlich und in unterschiedlichen Größen erhältlich. Manche gibt es sogar mit Vakuum-erzeugenden Deckeln, die für noch längere Haltbarkeit sorgen. Diese Glasbehälter kann man dann gut mit Wurst- und Käsesorten befüllen. Das sieht zum einen appetitlicher aus als Plastikverpackungen, ist zum anderen aber auch hygienischer, da die Behälter sich luftdicht verschließen lassen. Weiterhin lassen sich diese Behälter gut übereinander stapeln, sodass man mehr Platz sparen kann. Eine klarere Struktur und bessere Übersicht ist so garantiert.

Um im Gefrierschrank Platz zu sparen und Ordnung zu schaffen, sind spezielle Behälter aus Plastik erhältlich. Diese sind speziell für die eisigen Temperaturen geschaffen und laufen keine Gefahr, porös zu werden. In diese Behälter lassen sich tiefgefrorenes Gemüse, Pommes usw. einfüllen. Um zu wissen, wo was drin ist, kann man die Behälter gut leserlich mit einem Permanentmarker beschriften. Dadurch muss man sich nicht jedes Mal aufs Neue durch viele verschiedene Tüten kämpfen, wenn man im Gefrierschrank etwas sucht. Auch diese Behälter lassen sich viel besser stapeln als Tütenware – wodurch mehr Platz und Stauraum geschaffen wird.

Regelmäßiges Reinigen

Wenn der Kühl- oder Gefrierschrank von außen unsauber und unordentlich aussieht, sind meistens die vielen kleinen Magneten und Bilder schuld, die an sie angeheftet wurden. Oder aber die Oberflächen der Türen sind voller Flecken und wirken deshalb nicht sauber. In beiden Fällen muss man Abhilfe schaffen. Magneten, Bilder und die Zeichnungen der Kinder werden abgenommen, damit die Oberflächen mit Reiniger behandelt werden können. Dafür nimmt man am Besten Universalreiniger wie den von Cillit Bang gegen Fett, Flecken und Schmutz in der Küche. Dieser greift Flecken sehr schnell und wirksam an, sodass man einfach nur noch in kreisenden Bewegungen mit einem Putzlappen über die Oberflächen wischen muss. Die Flecken verschwinden dadurch ohne viel Arbeit.

Sind die Kühlschrank- und Gefrierschranktüren erst einmal sauber, kann man sie bei Belieben auch noch desinfizieren. Überlegt man, dass jedes Haushaltsmitglied öfter mal am Tag die Oberflächen anfasst und Keime hinterlässt, erscheint dieser Schritt als ganz sinnvoll. Dazu kann man beispielsweise Desinfektionsgel zur Hilfe nehmen, das einfach über alle Flächen mit Küchenkrepp verteilt und verrieben werden kann. Hat man alle Flächen damit eingerieben, lässt man das Desinfektionsmittel trocknen. Das Ganze dauert nicht lange, ist einfach und sorgt noch dazu für eine gute Hygiene.

Auch das Kühlschrankinnere sollte unbedingt regelmäßig beachtet werden, wenn es um die richtige Hygiene geht. Denn hier werden Lebensmittel gelagert, die von Keimen und Bakterien so gut wie möglich geschützt werden wollen. Das Kühlschrankinnere lässt sich in leerem Zustand am besten von Schmutz befreien. Dazu eignet sich ebenfalls der Universalreiniger ganz gut. Mit einem Putzlappen sollte dieser auf allen Flächen verteilt werden, und danach genug Zeit zum Einwirken bekommen. Hinterher werden die Flächen (am besten mit einem frischen Lappen) ordentlich sauber gewischt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch die abnehmbaren Glasböden bei 90 Grad in die Spülmaschine stecken, oder aber ganz heiß in der Spüle abspülen.

Für den Gefrierschrank gilt dasselbe Verfahren, allerdings muss man diesen vorher abtauen lassen.
Eine Desinfektion ist auch im Kühlschrank- und Gefrierschrankinneren sehr wichtig. Man kann dazu wieder das Desinfektionsgel benutzen, und dieses mit Küchenkrepp auf allen Flächen verteilen, oder auch Desinfektionsspray einfach auf alle Flächen sprühen und dann verwischen.

Das Reinigen des Kühlschranks sollte mindestens einmal in zwei Wochen stattfinden, den Gefrierschrank kann man einmal im Monat abtauen und saubermachen. Sind beide erst einmal richtig sauber und ordentlich, braucht man nicht alle Magneten und Zeichnungen oder Bilder wieder anzubringen. Das bringt Unruhe in den Raum und sieht meist unordentlich aus. Wer unbedingt etwas an den Kühlschrank heften möchte, kann magnetische Einkaufslisten benutzen. Sie sehen meistens vom Design her schön aus und sind dazu noch praktisch, weil man sich durch sie einen guten Überblick darüber verschaffen kann, was man noch braucht.

Für keinen Topf der passende Deckel

Mal ehrlich: jeder hat in seinem Haushalt mindestens einen Topf oder einen Tupperware-Artikel ohne passenden Deckel. Oder umgekehrt: man hat irgendwo Deckel ohne passenden Gegenartikel herumfliegen. Oder schlimmer, die Schubladen und Schränke quellen über vor zu viel Geschirr und Tupperware.
In jedem Fall ist eine große Entrümpelungsaktion angebracht. Hier gilt es, zunächst alles aus den Schubladen, Schränken und Regalen herauszuholen und auf den Tisch zu packen. Meist wird einem dann erst bewusst, was man alles besitzt. Dann werden erst einmal alle Dinge weggetan, die keinen passenden Deckel oder Gegenartikel mehr haben und deshalb unbrauchbar sind. Ist das geschafft, kommen diese in den Müll.
Danach werden alle Dinge angepackt, die man schon länger als ein halbes Jahr nicht mehr benutzt hat. Waffeleisen, Raclettegrills und Plätzchen-formen und ähnliche Dinge die man kaum benutzt, kommen in einen beschrifteten Karton entweder in die Abstellkammer oder den Keller.
Auch Besteck das schon stumpf ist, wird weggeworfen. Teller und Tassen die nur zu bestimmten Anlässen benutzt werden ,wie zum Beispiel diejenigen mit Weihnachts- oder Ostermotiven, sollten auch gut verpackt in einem Karton in die Abstellkammer, oder den Keller gebracht werden.

Ist die Spreu vom Weizen getrennt, geht es an das Sortieren.

Einsortieren als Basis zum Erfolg

Wer künftig Chaos in der Küche vermeiden möchte, der kann diesem schon durch das richtige Einsortieren vorbeugen. Zunächst will aber gut überlegt sein, wo welche Gegenstände den künftigen Platz finden sollen. Dinge, die man beim Kochen zum Beispiel öfter mal braucht, sollten in der Nähe des Herdes platziert oder verstaut werden. So vermeidet man langes Suchen, während das Essen überkocht.

Töpfe, Pfannen und ähnliches sollten deshalb in einem Schrank in der Nähe des Herdes aufbewahrt werden. Diejenigen unter ihnen, die seltener gebraucht werden, kommen ganz nach hinten – die alltäglich benutzten dagegen nach vorne. Das vermindert langes hin und her räumen, wenn schnell etwas gebraucht wird.
Es hilft auch, Utensilien aufzuhängen. Das heißt Pfannenwender oder Kochlöffel, die man jeden Tag benutzt, sollte man direkt über der Arbeitsfläche aufhängen. Dadurch sieht man direkt, wo sich welches Utensil befindet.

Allgemein ist hier zu beachten, dass gleiche Gruppen in den gleichen Schrank oder die gleiche Schublade geräumt werden sollten. Besteck kommt zusammen in eine Schublade, und zwar nur Besteck und keine anderen Gegenstände. Teller haben ein eigenes Fach im Schrank, Tassen und Gläser genauso. Tupperware, Schüsseln und Plastikbehälter bekommen ihren eigenen Schrank als Stauraum.

Familien mit Kleinkindern oder Babys können, um den Überblick zu behalten, eine ganze Schublade oder ein komplettes Fach im Schrank nur für die Baby- oder Kindersachen beschlagnahmen. Dort finden dann Plastikgeschirr, bruchsichere Tassen, Fläschchen und Lätzchen ihren festen Platz. Das hat zur Folge, dass man nicht erst nach etwas kindersicherem zwischen all den Erwachsenen-Sachen in den Schränken suchen muss. Alles nötige ist so schnell zur Hand.

Wer nicht spülen will, muss fühlen

Es gibt wohl niemanden unter uns, der gerne und mit Freuden spült. Fast jeder drückt sich am liebsten davor, oder schiebt es immer wieder auf. Doch genau das führt zu viel mehr Arbeit.

Hat man Geschirr benutzt und muss es nun abgewaschen werden, lohnt es sich meistens, dies gleich zu tun. Denn ein Teller plus Besteck lässt sich schnell wieder reinigen und ist das erledigt, häuft sich kein Geschirr in der Spüle an. Ist nämlich erst einmal ein großer Geschirrberg herangewachsen, hat man viel mehr Arbeit mit dem Spülen. Davon dass so ein Geschirrberg auch noch unordentlich aussieht, mal ganz abgesehen.
Spülschwämme bekommen Essensreste beim Spülen meist am schnellsten weg, Spüllappen dagegen halten die Küchenoberflächen besser sauber.

Großputz muss nicht sein wenn sie Ordnung schaffen im Haushalt

In der Küche gilt allgemein, jedes benutzte Geschirr oder Utensil am besten sofort, oder gleich nach dem Essen zu reinigen, damit sich erst gar keine Anhäufungen und Unordnungen bilden. Auch die benutzten Arbeitsflächen lassen sich durch ein, zwei schnelle Handgriffe mit dem Spüllappen schnell reinigen. Sprühreiniger speziell für diese Flächen helfen dabei, verschmutze Flächen schneller sauber zu bekommen. Denn sie weichen angetrocknete Flecken und Reste ein, sodass diese sich dann ganz einfach abwischen lassen. So ist kein langes Schrubben nötig und die Arbeit wird einem deutlich erleichtert.

Wer gerne den Großputz vermeiden möchte, muss des öfteren kleinere Arbeiten in der Küche erledigen, um eine gewisse Grundordnung und Sauberkeit beizubehalten. Mal eben die Arbeitsflächen abzuwischen ist ja schließlich nicht ganz so schlimm, wie gleich die ganze Küche zu putzen, oder?

Krümel und Staub in den Schubladen kann man durch Handstaubsauger schnell beseitigen. Einfach den Inhalt ausräumen, und schnell mit dem Staubsauger oder Handstaubsauger in jeder Schublade die Verschmutzungen absaugen. So wird eine gute Hygiene gewahrt, und man spart sich das mühselige Aufwischen der Krümel mittels Putzlappen. Die Staubsaugermethode ist schneller und lässt sich deshalb besser zwischendurch erledigen, als jede Schublade einzeln durchzuwischen.
Auch diejenigen mit weniger Motivation und Lust können sich eher dazu durchringen, kurz einen Handstaubsauger in die Hand zu nehmen, als den Putzlappen.

Familien mit Kleinkindern oder Babys, die in Hochstühlen essen, kennen den täglichen Kampf. Das Essen wird nicht in den Mund genommen, sondern geradewegs heruntergeworfen. Deshalb ist hier oft das tägliche Boden-wischen angesagt.
Doch das kann man sich auch sparen: in Drogerien und Supermärkten sind zum Beispiel selbstklebende Einweg-Matten erhältlich, die man unter dem Hochstuhl am Boden festkleben kann. Ist das Kind mit dem Essen fertig, wird die bekleckerte Matte einfach entfernt und weggeworfen. Der Boden bleibt so sauber, ohne sich viel Mühe machen zu müssen.

Müll schleppen möchte niemand

Die Überschrift sagt es schon. Große Müllsäcke möchte keiner aus dem Haus schleppen müssen. Deshalb ist es in der Küche sinnvoll, kleinere Mülleimer zu nutzen. Sie sind zwar schneller voll und müssen deshalb öfter ausgeleert werden, so sammelt sich aber der Müll nicht in einem schwer zu schleppenden Sack an. Da in einer Küche sowieso viel Müll anfällt, lohnt es sich öfter mal kleine Mülleimer auszuleeren, als einmal einen großen schweren. Üble Gerüche werden so außerdem vermieden. Hat man trotz kleiner Mülleimer mit üblen Gerüchen zu kämpfen, kann man duftende Müllbeutel kaufen. Diese sind nahezu überall erhältlich und neutralisieren durch ihre frischen Duftstoffe jeden Gestank.

Küchen-Gerüche

Manchmal lassen sich in der Küche nach dem Kochen oder Backen selbst durch gutes Lüften die Gerüche nicht ganz wegbekommen: der Raum riecht noch stundenlang nach Knoblauch oder Zimt. Wen das stört, dem kann mit Duftkerzen geholfen werden. Duftkerzen werden nicht oft in Erwägung gezogen, wenn es darum geht Gerüche zu vertreiben. Doch oft sind sie die besten Helfer. Citrus-Duftkerzen zum Beispiel verhelfen angezündet der Küche nach dem Kochen schnell wieder zu einer frischeren Luft. Doch auch gegen Fruchtfliegen eignen sie sich sehr gut, da die Duftstoffe sie vertreiben.
Auf dem Markt gibt es viele verschiedene Duftkerzen mit den unterschiedlichsten Duftrichtungen. Für Menschen die gerne warme und wohlige Düfte mögen, gibt es beispielsweise welche mit dem Duft von Vanille und Apfeltee. Diese verhelfen auch nach einem Knoblauchgericht zu einem besseren Geruch in der Küche.

Auch bei dem Staubsauger lassen sich üble Gerüche ganz einfach eliminieren. Jeder hat es wohl schon einmal erlebt, dass beim Staubsaugen das Gerät komische Düfte ausstößt. Dies kann man durch Teebeutel verhindern! Ja richtig gelesen, Teebeutel. Man nimmt dazu einfach einen Pfefferminz-Teebeutel und platziert diesen in trockenem Zustand im Staubsauger, am besten direkt vor dem Filter. Die Pfefferminze neutralisiert jeden Gestank im Staubsauger und frischt die beim Staubsaugen ausgestoßene Luft auf.

Für die schnelle Abhilfe gegen störende Gerüche in der Luft sind Duftsprays die besten Mittel. Viele Varianten lassen sich mit einer dekorativen Halterung an die Wand anbringen. Dort versprühen sie dann entweder ganz von selbst regelmäßig oder auf Knopfdruck eine kleine Menge an Duftstoffen. Aus diesem Grund sind sie ideal für ein schnelles Vertreiben jeglicher Gerüche, sie wirken praktisch wie eine Art Deodorant für die Küche.

Nicht unter Druck setzen

Eines sollte man jedoch immer im Hinterkopf behalten: manchmal wird es in der Küche eben schmutzig. Und egal, wie diszipliniert man ist und wie oft geputzt wird, ab und an häuft sich doch mal etwas an, gerade in großen Familien. Das bedeutet aber nicht, dass man sich sofort deswegen unter Druck setzen sollte – ganz im Gegenteil. Der ein oder andere Abend an dem man nicht putzt, ist auch kein Beinbruch.

Das Badezimmer

Die Hygiene ist ein großer Faktor, wenn man von Räumlichkeiten wie dem Badezimmer spricht. Denn in solch feuchten und warmen Umgebungen kommen schließlich auch die meisten Keime vor, die regelmäßig beseitigt werden wollen. In Sachen Sauberkeit ist das Badezimmer sicher der sensibelste Bereich in einem Haus, beziehungsweise einer Wohnung.
Doch so wichtig Hygiene und Sauberkeit im Badezimmer auch sind, genau so wenig Lust haben die meisten auch, hier regelmäßig an die Arbeit zu gehen. Leider bilden sich Kalkablagerungen und Keimherde umso besser, je weniger geputzt wird. Deshalb ist eine gute Hygiene im Badezimmer unbedingt durchzusetzen, vor allem dann, wenn es von mehreren Personen gleichzeitig benutzt wird. Mit ein paar einfachen Tricks und Tipps lassen sich die im Badezimmer anfallenden Arbeiten reduzieren und vereinfachen, damit selbst bei der geringsten Motivation das Bad immer schön sauber sein kann.

Der Putzplan für saubere Badezimmer

Ein gut strukturierter Putzplan kann für die optimale Ordnung und Sauberkeit im Badezimmer sorgen. Dabei muss dieser nicht viel Aufwand beinhalten, sondern vielmehr kleinere Arbeiten, die zwischen wöchentlicher und täglicher Erledigung unterschieden werden sollten.

Tägliche Arbeiten

Zu den täglich zu erledigenden Dingen gehört auf jeden Fall das Reinigen der Toilette, da diese ja auch täglich benutzt wird. Keime und Kalk lagern sich nämlich nur zu gerne aufgrund der vielen versteckten Ansiedlungsmöglichkeiten in der Toilette ab, und sind für das bloße Auge oft so gut wie unsichtbar. Die Brille, das Becken und der Spülkasten gleichermaßen sollten zunächst mit Putzmitteln wie Scheuermittel und WC-Reinigern eingeweicht werden, und zwar am besten mehr als eine Minute. So werden größere Verschmutzungen und Kalk angegriffen und die Reinigung fällt einem hinterher viel leichter. Auch Bakterien und Keime haben gegen eine solche Putzmittel-Kur kaum eine Chance.

Ist der Prozess des Einweichens beendet, kann man ganz einfach mit einem Putzlappen (der einzig und allein für die Toilette reserviert ist!) alle Flächen abwischen und reinigen. Das Innere des Beckens lässt sich leicht durch eine Klobürste säubern, die danach selbstverständlich auch zu reinigen ist.
Für hartnäckige Reste ist Scheuermilch sehr zu empfehlen. Diese enthält winzige Partikel, die selbst größte Verschmutzungen durch wenig Schrubben leichter lösen können, als die meisten anderen Putzmittel.

Genauso zur täglichen Routine sollte das Waschbecken gehören. Da es Dreh- und Angelpunkt der Hygiene im Bad ist, hinterlässt eine tägliche Benutzung auch beim Handwaschbecken ihre Spuren. Selbst bei größter Vorsicht wird das Handwaschbecken oft Tag für Tag aufs Neue zur Bakterienschleuder, die nicht nur unhygienisch ist, sondern auch besonders unansehnlich werden kann. Meist sind es Zahncreme, Schminkreste oder aber Barthaare, die hier jeder Hausfrau und jedem Hausmann den Garaus machen. Um den Keimen hier schnell den Ausgang zu weisen, reicht schon ein bisschen Schaumreiniger. Am besten fährt man, indem man diesen erst einmal einwirken lässt.

Dann fällt das Abwischen nicht nur leichter, sondern der Reiniger hatte auch genügend Zeit, Kalkablagerungen und Keime ausreichend anzugreifen. Auch der Spiegel sollte bei der täglichen Reinigung beachtet werden. Ein Spritzer Glasreiniger und eine kurze Politur reichen hier völlig aus, um Spuren vom Zähneputzen und Wasserflecken zu eliminieren.
Sehr wichtig bei der täglichen Reinigung sind aber die Zahnbürstenhalter, sprich jeder Becher oder Behälter, der die Zahnbürsten bereithält. Hier sammeln sich die meisten Keime und Bakterien überhaupt, und können sich wegen der Feuchtigkeit prima vermehren.

Verteilt man die täglich zu verrichtenden Reinigungen im Putzplan vorher schon auf verschiedene Familienmitglieder, sind die Aufgaben schneller erledigt und die Arbeit erscheint von Anfang an viel weniger.

Wöchentliche Arbeiten für das Ordnung schaffen im Haushalt

Regale und Ablagen sind beim wöchentlichen Putzen zu beachten. Dabei werden kurz alle Gegenstände abgeräumt, und die Flächen gewischt. Auch die Gegenstände sollten kurz abgewischt werden, bevor sie zurück an ihren alten Platz kommen.
Handtücher und Waschlappen sollten selbstverständlich jede Woche ausgetauscht werden.

Weiterhin in das wöchentliche Putzen zu integrieren sind Badewannen oder Duschkabinen. Beide müssen flächendeckend abgewischt und abgetrocknet werden, um Kalk zu vermeiden. In Duschkabinen sind Flächenabzieher von großem Vorteil, denn mit ihnen lässt sich die Reinigung vereinfachen. Hat man alle Flächen nämlich feucht gewischt, geht man mit einem solchen Abzieher noch einmal drüber – und kann sich so das Abtrocknen sparen. Auch Wasserflecken nach dem Duschen haben keine Chance, wenn man einen Abzieher nach jedem Duschgang benutzt.

Was oft beim wöchentlichen Badezimmer-Putzen vergessen wird, sind die Fliesen. Doch leider können sich gerade auf ihnen unschöne Ablagerungen oder auch Verfärbungen bilden, die das Badezimmer unsauber aussehen lassen – auch wenn es eigentlich gründlich geputzt ist. Um gelbliche oder andere Verfärbungen loszuwerden, helfen Reinigungsmittel das Chlor enthalten, wie zum Beispiel Chlorex. Dieses sollte unbedingt eine Weile einwirken können, danach wird es abgeschrubbt und mit einem nassen Putzlappen ordentlich abgewischt – und zwar mehrmals, um das Chlor vollständig zu entfernen. Doch bei solchen Mitteln ist wegen der giftigen Dämpfe Vorsicht geboten: man sollte während der Nutzung unbedingt viel lüften und sich so wenig wie möglich in dem Raum aufhalten, während das Mittel einwirkt. Selbst verfärbte und schmutzige Fugen erhalten durch Chlorex ihr ursprüngliches Aussehen zurück. Um optimal in die schmalen Rillen zu gelangen, benutzt man zum Reinigen bestenfalls eine alte und weich gewordene Zahnbürste.

Tipp: eine alte Zahnbürste lässt sich nicht nur für Fugen prima benutzen, sondern auch zum Reinigen kleiner Ecken und Winkel, die man mit einem Schwamm oder Lappen nur schwer sauber bekommt. Sind alle Fliesen sauber, geht man einmal in der Woche mit dem Mopp über den Boden. So bleibt er blitzblank.

Damit alle Abflüsse immer gut in Schuss sind, empfiehlt es sich außerdem, einmal in der Woche spezielle Granulat-Reiniger zu benutzen. Mit der richtigen Einwirkzeit werden selbst hartnäckige Verschmutzungen in den Rohren und deren Biegungen gut eliminiert.

Hält man sich weitestgehend an einen vergleichbaren Putzplan im Badezimmer, sind größere Putztage nicht mehr notwendig. Zum einen, weil immer alles schön sauber und hygienisch rein ist, zum anderen weil sich in der kurzen Zeit zwischen den Reinigungen keine größeren Ablagerungen bilden können. So fallen größere Arbeiten erst gar nicht an, und die wöchentliche Reinigung kann meist schnell und sehr einfach erledigt werden.

Wohlduftend nicht nur für Gäste

Ist das Badezimmer erst einmal strahlend sauber und glänzend rein, fühlt man sich gleich um einiges wohler. Auch um eventuelle Gäste muss man sich mit einem stets sauberen und hygienischen Bad keine Gedanken mehr machen. Wenn da nur nicht noch der Geruch wäre. Denn mal ehrlich, ein nach Putzmitteln riechendes Bad möchte keiner haben…

Deshalb ist es bei jeder Reinigung eine gute Idee, gleichzeitig zu lüften. Auch wegen den giftigen Dämpfen, die dadurch abgemildert werden können.
Aber auch das längste Lüften kann manchmal den Chlor- und Reinigergeruch nicht ganz wegbekommen. Verbleibendem Putzgeruch kann man mit Duftkerzen wieder ganz gut zu Leibe rücken. Angezündet bringen sie einen wohligen Duft in den Raum, der vorher ganz nach Belieben ausgesucht werden kann. Im Sommer sind frische und leichte Duftrichtungen der Renner, im Winter meist wärmere und sinnliche Düfte. Doch das lässt sich ganz nach Lust und Laune und vor allem persönlichem Geschmack entscheiden.

Wer nicht immer für alle Fälle Duftkerzen im Haus lagern möchte, kann auch Raumdüfte wie die von zum Beispiel Air Wick benutzen. Sie kommen meist in einem praktischen Spender zum an die Wand befestigen, oder einem dekorativen Standhalter. Viele Modelle geben ganz von selbst den Duft frei, andere dagegen können per Knopfdruck und bei Bedarf Frische versprühen. Für den schnellen Kampf gegen unangenehme Gerüche aller Art im Bad eignen sich allerdings auch Sprays wie die von Febreeze, die speziell für unangenehme Gerüche konzipiert worden sind und in vielen verschiedenen Duftrichtungen angeboten werden. Auch bei den Reinigern selbst kann man meist zwischen Versionen mit Duftzusätzen auswählen, die meisten davon enthalten zitronige oder andere frische Düfte.

Was unbedingt zu beachten ist

Viele Reinigungsmittel für Nassräume wie das Badezimmer sind sehr scharf und ätzend, weshalb sie keinesfalls in Kinderhände geraten dürfen. Deshalb ist eine sichere Verwahrung dieser Mittel unbedingt zu beachten – und zwar so, dass Kinder sie nicht finden und öffnen können.
Sollten die Mittel doch einmal in die Augen oder Schleimhäute der Kinder oder auch Erwachsener geraten, sind sie sofort auszuspülen. Wurde Reiniger verschluckt, ist unbedingt sofort der Arzt aufzusuchen. Am besten nimmt man dafür die betroffenen Mittel oder zumindest deren Etiketten mit, damit der Arzt die giftigen Substanzen schnell erkennen, und effektiver behandeln kann. Denn mit der Gesundheit der eigenen Kinder und der eigenen Gesundheit ist nicht zu spaßen.
Genau aus diesem Grund empfiehlt es sich auch, beim Putzen und während der Verwendung der Reiniger, Putzhandschuhe zu tragen, die die Haut vor Verätzungen und Austrocknung schützen.

Das Arbeitszimmer

Der Papierkorb quillt über, Papiere stapeln sich in allen Ecken, Notizzettel fliegen überall herum – willkommen im Homeoffice!
Immer mehr Menschen arbeiten von zu Hause aus, da viele Berufe die Präsenz in einem Büro nicht mehr zwingend erfordern. Durch das Internet lassen sich viele Arbeiten nämlich von Zuhause aus einfach erledigen.
Wer sich deshalb Zuhause ein Arbeitszimmer eingerichtet hat, weiß, dass hier nicht immer nur die eigentlich zu erledigende Arbeit anfällt. Denn wer viel arbeitet, häuft auch Stapel von Papieren, Dokumenten, Rechnungen und Zubehör wie Büroklammern und Stiften an. In diesem Zimmer ist es deshalb nicht immer einfach, eine gute Ordnung zu halten. Doch wer sich an eine gewisse Grundordnung hält und regelmäßig ausmistet, wird nicht mehr mit Unordnung zu kämpfen haben.
Da Unordnung und Chaos nicht nur vom Arbeiten abhalten, sondern auch viel wertvolle Zeit kosten, muss man hier besonders auf ein gut aufgeräumtes Zimmer achten.

Aller Anfang ist schwer

Bei all dem Chaos ist es schwierig irgendwo anzufangen? Die Antwort lautet Nein. Ist das Arbeitszimmer zu einem Schlachtfeld mutiert, empfiehlt es sich, immer auf dem Boden mit der Säuberungsaktion anzufangen. Alle im Weg liegende Dinge und Sachen, die nicht auf den Boden gehören, werden aufgeräumt. Vielleicht kann dabei sogar das ein oder andere Teil schon in den Abfall wandern. Auch wenn alles zuerst auf den Möbeln verstaut wird, der Boden sollte komplett freigemacht werden, damit keine Hürden während den späteren Aufräumarbeiten im Weg sind.

Behälter und Gefäße für alle Utensilien

Im Arbeitszimmer sind alle möglichen Behälter und Gefäße hilfreich. Ob groß oder klein, sie sorgen dafür, dass alles seinen Platz hat. Bekannte Möbelhäuser bieten alle Arten der hilfreichen Behälter in unterschiedlichsten Farben und Designs an – so kann man für jeden Stil und Geschmack das Richtige finden. Hat man sich für ein paar Modelle entschieden, geht es ans Sortieren.
Zuerst wird alles, das auf dem Schreibtisch und in Regalen planlos herumliegt, auf einen großen „Haufen“ geworfen. Dieser wird dann geordnet, und zwar gründlich. Alte Papiere, die nicht mehr von Nutzen sind, kommen in den Müll. Ebenso untaugliche Stifte oder unnützes Verpackungsmaterial. Oft redet man sich nur allzu gerne ein, gewisse Dinge noch zu benötigen. Die Zeitung letzter Woche möchte man eventuell noch lesen, oder den kaputten Kugelschreiber noch reparieren. Doch wer ganz ehrlich mit sich selbst ist, wird zugeben, dass niemand solche Gegenstände wirklich braucht. Hat man das erstmal eingesehen, ist das Arbeitszimmer viel schneller aufgeräumt.

Weiter geht es zum Sortieren: alle guten Schreibutensilien kommen in einen Behälter, beispielsweise einen Glasbehälter zum Aufstellen. Man behält sie so besser im Überblick und hat seine Stifte stets griffbereit.
Büroklammern und Tacker-Minen oder aber Tintenpatronen und Bleistiftminen finden zusammen ihren Platz in einem anderen Behälter. Dieser kann dann entweder auf dem Regal, oder dem Schreibtisch direkt aufgestellt werden. Kleinere Behälter bieten ihnen aber auch in den Schreibtischschubladen einen festen Platz, was einen schnelleren Zugriff ermöglicht.
Für Akten und Dokumente sowie Zeitschriften gibt es Aktenständer aus Plastik, die sich beschriften lassen und so eine lange Suche nach dem richtigen Dokument verhindern. Mehrere davon bringen Ordnung in ein Regal oder Schrank, in dem alle wichtigen Dokumente und Schriften aufbewahrt werden.

Ist der Stapel erst in die richtigen Behälter sortiert, kann man den Schreibtisch und das Regal bereitmachen: es wird alles komplett ausgeleert und geputzt. Mit Regalen und Schränken im Arbeitszimmer sollte genauso vorgegangen werden, wie auf dem Schreibtisch. Alles kommt raus, wird sortiert und geordnet. Sind dann auch noch die Möbel wieder sauber, lässt sich alles Nötige ganz einfach einsortieren – mit der richtigen Ordnung natürlich. Die Schreibtischschubladen sollten selbstverständlich auf die gleiche Weise ausgemistet, und aufgeräumt werden.

Sind die Möbel bereit für ihren Inhalt, sollte man auf ganz bestimmte Weise mit dem Einräumen vorgehen. Alle wichtigen Dinge sind dabei zuerst zu verstauen.
Wichtige Akten, Ordner und andere Dinge sollten hierbei einen festen Platz finden, der leicht zu erreichen ist. Das mittlere Regalfach zum Beispiel könnte diese Dokumente (und nur sie!) enthalten. Alles das oft zum Einsatz kommt, sollte ebenfalls in Griffnähe und gut sichtbar platziert werden.
Technische Dinge wie Ladegeräte, Akkus usw. gehören zusammen in einen Behälter möglichst in Bodennähe verstaut, wo man weniger oft hingreifen und hinschauen muss.
Für eine gemütliche Atmosphäre im Arbeitszimmer können Regalkörbe aus Korbflechte sorgen – sie sind nämlich nicht nur schöner anzusehen als blanke Regalflächen, sondern sehen auch ordentlicher aus als Plastikbehälter.

Arbeitsmittelpunkt – Der Schreibtisch

Auf eine Schreibtisch-Arbeitsfläche gehören einfach keine Unmengen an Utensilien und Papieren. Sie hindern nämlich daran effizient arbeiten zu können. Auch der dadurch entstehende Platzmangel ist nicht zu unterschätzen. Wer möchte schon vor der eigentlich zu erledigenden Arbeit verschiedene Stapel und Gegenstände hin- und herschieben, um erstmal Platz zu schaffen? Das kostet nicht nur Nerven, sondern auch Motivation – die eigentlich besser in die Arbeit investiert werden könnte.
Die Arbeitsplatte eines jeden Schreibtisches sollte nicht mehr als eine gute Lampe, Schreibunterlage, einen Behälter für Stifte, und einen Dokumentenbehälter beherbergen. Nur so kann noch genug Platz für einen Computer oder Laptop bleiben – und viel Fläche für Schreibarbeiten. Je weniger auf dem Schreibtisch steht, desto ordentlicher sieht er und somit das gesamte Arbeitszimmer auch aus. Nur das was wirklich nötig ist, sollte hier seinen Platz finden.

Tipp: Schreibunterlagen benutzen, die gleichzeitig als Kalender oder Notizblock fungieren! Sie schützen nicht nur die Arbeitsplatte des Schreibtisches, sondern sind sehr praktisch für schnelle Notizen und To-Do-Listen.

Die Schreibtischschubladen sollten nicht zu überfüllt sein, damit man nicht erst groß auf die Suche gehen muss, wenn etwas dringend benötigt wird. Hier sollten sich auch keine Papieransammlungen vermehren – diese gehören in entsprechende Ordner. Die Schubladen sind vielmehr dazu da, Utensilien zu verstauen.

Tipp: In den Schreibtischschubladen können Besteckeinlagen für eine gute Ordnung sorgen! In ihnen lassen sich beispielsweise Stifte, USB-Sticks, und andere wichtige Dinge einsortieren und aufbewahren. Das sorgt für mehr Ordnung, als alle Dinge einfach wahllos in die Schublade zu legen.

Der Papierkorb

In keinem guten Homeoffice darf auf diesen unscheinbaren Begleiter verzichtet werden. Er schluckt alles, was nicht mehr benötigt wird: Papiere, Verpackungen und noch vieles mehr. So hilft er Ordnung zu halten, ohne sich dabei viel Mühe machen zu müssen. Doch er möchte auch regelmäßig ausgeleert werden um nicht überzulaufen!
Ein Papierkorb kann aber auch ein echter Hingucker sein. Es gibt viele extravagante Modelle, die das sonst langweilige Arbeitszimmer aufpeppen. Die Atmosphäre in diesem Zimmer sollte schließlich nicht zu sehr an ein typisches Büro erinnern – das langweilt nicht nur, sondern kann auch eine miese Stimmung machen.

Zeit sparen

Besonders wichtig für Arbeitszimmer sind alle Dinge, die Zeit sparen. Ein Memo-Board an der Wand zum Beispiel kann äußerst praktisch sein. To-do-Listen und wichtige Notizen oder Terminkalender können an einem solchen Board angebracht werden, wo sie gut sichtbar sind und direkt ins Auge fallen. Alle wichtigen Termine oder Aufgaben sind so immer gut im Blick.
Ein solches Memo-Board spart außerdem viel Zeit: man muss nicht erst in einem Terminplaner oder in vielen kleinen Notizzetteln herumwühlen, um einen guten Überblick über seine Aufgaben zu bekommen.

Auch Unterhaltungs-Dinge wie Klatschzeitschriften oder Romane, Fernseher oder Spielekonsolen haben nichts im Arbeitszimmer zu suchen. Sie lenken sonst nur von der Arbeit ab – und verschlingen Zeit, die besser investiert werden kann. Wer eine kleine Pause von seiner Arbeit machen möchte, kann dazu ja ganz einfach in das Wohnzimmer gehen.

Die richtigen Möbel und Ablagesysteme

Für eine gute und anhaltende Ordnung in Arbeitszimmern sind wohl Ablagesysteme und die richtigen Möbel am wichtigsten. Spezielle Aktenschränke und Schubladensysteme für das Büro sind nicht nur erschwinglich, sondern bringen auch Ordnung in Dokumente und wichtige Papiere, sowie Akten. Die meisten Möbel bieten auch Etiketten zum Beschriften an, die Aufschluss über die Inhalte der einzelnen Schubladen oder Schrankbereiche bringen.
So lassen sich die Akten alphabetisch, oder nach Gebrauch sortieren – und sind dadurch einfacher und schneller zu finden.
Je mehr Ablagesysteme man in einem Arbeitszimmer man hat, desto weniger Unordnung kann hier entstehen.
Dabei müssen die Ablagemöbel nicht immer langweilig und trist aussehen. Viele Aktenschränke oder Regale kommen als richtige Designerstücke daher und bieten viel fürs Auge. Manche sorgen sogar für eine schöne und ruhige Atmosphäre, die für das Heimbüro sehr wichtig ist.

Tipp: Man kann sich eine Drei-Dinge-Regel verinnerlichen. Hat man genau drei Dinge deren ursprünglicher Plätze entnommen, kommen sie wieder zurück an ihren Bestimmungsort. Hält man sich immer an diese Regel, finden alle Gegenstände recht schnell wieder an ihren Platz – und es häufen sich nie mehr als drei Gegenstände an. So wird Chaos und Ansammlungen von Dingen entgegengewirkt, ohne überhaupt groß aufräumen zu müssen.

Eine gute Atmosphäre für den Arbeits- und Ordnungserfolg

Wer Erfolg bei der Arbeit Zuhause haben möchte, braucht eine gute Arbeitsatmosphäre. Ein einladender Raum mit bequemen Sitzflächen und einem ansprechenden Schreibtisch motiviert mehr, als ein graues und tristes Zimmer. Fühlt man sich in seinem Homeoffice wohl, ist die Motivation zum Arbeiten automatisch größer. Es arbeitet sich effizienter und mit mehr Spaß – was definitiv bessere Ergebnisse liefern wird. Ist man erfolgreicher bei der Arbeit, hat man wiederum auch mehr Zeit und Lust eine gute Ordnung zu bewahren.

Um seine Konzentration lange aufrecht zu erhalten, ist das richtige Licht nötig. Es sollte nicht zu abgedämpft aber auch nicht zu grell sein, damit die Augen nicht müde werden.

Tipp: Keine Lichtstärke auswählen, die in großem Kontrast zu der Computerbeleuchtung steht, da das die Augen schnell müde macht und die Konzentration schwinden lässt – Kopfschmerzen sind durch kontrastreiche Belichtung im Arbeitszimmer garantiert.

Wie ordentlich es im Arbeitszimmer ist, hängt natürlich auch von der eigenen Motivation und Disziplin ab. Wenn man es trotz aller Tipps und Tricks nicht schafft, sich zum Aufräumen zu motivieren, wird es früher oder später Unordnung geben. Umso wichtiger ist es, sich durch eine gute Atmosphäre Motivation zu verschaffen.

Sauberkeit

Generell gibt es im Arbeitszimmer nicht so viel zu putzen, wie in anderen Räumlichkeiten. Hier reicht es oft, die Oberflächen gründlich zu wischen und den Staubsauger einmal kurz durch den Raum zu jagen. Mehr Wert wird auf das Aufräumen gelegt, da hier Unordnung und Chaos eher durch herumliegende Dinge entsteht, als durch Staub und Flecken.

Allgemeine Ordnung und Sauberkeit

Generell kann man in jedem Raum nach dem gleichen Schema vorgehen. Hat man dieses verinnerlicht, ist das Putzen und Aufräumen wesentlich leichter – und die Motivation größer. Die Ordnung zu bewahren erscheint nicht mehr ganz so schwer, wenn man immer nach einem bestimmten Verfahren vorgeht. Denn oft weiß man einfach nicht, wo man am besten anfangen soll. Mit einem gezielten Plan passiert das nicht, denn man kann direkt mit der Arbeit loslegen.

Tipp: Für jeden Raum einen abgestimmten Putz- und Aufräumplan anfertigen, dann die Aufgaben auf alle Familienmitglieder verteilen. Das bringt Struktur und Regelmäßigkeit und hilft allen, zusammen leichter Ordnung zu wahren.

Herrscht absolute Unordnung und Chaos kommt man am besten mit ein und demselben Verfahren in allen Räumen zum Erfolg:

Sichten

Man weiß vor lauter Unordnung nicht, was man zuerst anpacken soll. Deshalb sollte der erste Schritt sein, den Raum als Ganzes von dessen Eingang aus zu sichten. Der Blick sollte über jeden Winkel des Zimmers wandern, und die einzelnen Unordnungen lokalisieren. Das hilft, die einzelnen „Baustellen“ zunächst in die eigenen Gedanken einzuordnen – und später wie eine Art To-Do-Liste abzuarbeiten. Ein häufig gemachter Fehler ist es, die nächstbeste Stelle anzupacken, und später von der Gesamtheit der Unordnung überwältigt zu werden weil man sie vorher nicht gesichtet hat.

Ist im Kopf durch das Sichten eine Zusammenfassung der zu erledigenden Arbeiten entstanden, macht man automatisch die wichtigsten Dinge zuerst.

Einordnen

Weiß man, was im Raum alles erledigt werden muss, gilt es alle Aufgaben nach Wichtigkeit einzuordnen. Vor allem wenn man nicht viel Zeit mitbringt, ist das ein sehr hilfreicher Schritt. Möchte ich, dass der Boden aufgeräumt ist, oder sollen die Fenster erstmal sauber sein? Was ist dringender, die Flecken auf dem Teppich oder doch die Wandmalereien der Kinder?
Wurden alle Arbeiten nach Wichtigkeit eingeordnet, lassen sich weniger wichtige Aufgaben auf einen späteren Zeitpunkt verschieben oder auf andere Familienmitglieder verteilen. So findet der gesamte Haushalt trotz Zeitmangel zur gewollten Ordnung.

Ziele setzen

Alle zu erledigenden Arbeiten wurden gesichtet und eingeordnet. Nun ist es an der Zeit, sich selbst realistische Ziele zu setzen. Nicht jeder schafft es, alle Räumlichkeiten in einem Tag völlig in Ordnung zu bringen und sauber zu bekommen. Das ist in jedem Haushalt durch unterschiedlichste Situationen anders: die einen arbeiten ganztags und versorgen Kinder, die anderen sind fast den ganzen Tag Zuhause. Je nach Bedürfnis und Situation muss man also ganz eigene, realistische Ziele setzen, die von allen Mitgliedern zu erfüllen sind. Die wichtigsten Aufgaben sind dabei natürlich auch diejenigen, die am ehesten erledigt werden sollten. Hat man sich erstmal Ziele gesetzt, ist die Motivation viel größer, diese auch zu erfüllen. Hat man dagegen nur einen riesigen Berg von Unordnung vor Augen, lässt die Motivation verständlicherweise auch auf sich warten.

Anpacken und Ausmisten

Sind alle Ziele gesetzt, kann man nach und nach die Arbeit anpacken. Ist das Chaos schwerwiegender Natur, empfiehlt sich als erster Schritt immer das Ausmisten. Hat man genug Zeit dafür, kann das Ausmisten viel neuen Platz und Stauraum schaffen – und sorgt gleichzeitig für geordnete Verhältnisse im Raum. Generell ist das Entrümpeln regelmäßig zu betreiben, damit man sich öfter von unnützen Dingen trennt. Nach dem erfolgreichen Ausmisten räumt es sich viel schneller auf, und das Putzen geht leichter von der Hand. Denn es fallen viele Hürden weg, die beim Aufräumen gestört, oder brauchbaren Platz weggenommen hätten.

Aufräumen/Sortieren

Das Ausmisten ist geschafft. Unnützes Zeug und Müll wurde aussortiert, von unbrauchbarem Kram hat man sich getrennt. Platzmangel ist jetzt kein Problem mehr, deshalb ist das Sortieren und Aufräumen ungeordneter Gegenstände der nächste Schritt. Dieser ist besonders wichtig, denn er legt den Grundstein zur zukünftigen Ordnung – und bestimmt, ob man diese auch weiterhin gut aufrecht erhalten kann. Für jeden Gegenstand sollte sich ein fester Platz finden, der auch Sinn macht. So fällt es leichter, benutzte Gegenstände in Zukunft wieder an ihren richtigen Ort zurückzulegen. Die Drei-Dinge-Regel kann dabei helfen, dem Chaos künftig vorzubeugen. Hat man drei Dinge ihrer ursprünglichen Plätze entnommen und ist mit der Benutzung fertig, kommen sie sofort zurück an ihren vorgesehenen Ort. Beachtet und verinnerlicht man diese Regel, sammeln sich so nie mehr als drei Gegenstände im Raum, und dieser sieht immer halbwegs ordentlich aus.
Beim Sortieren und Aufräumen kann es auch helfen, Behälter und Körbe oder Kisten zu beschriften, oder Bilder mit deren Inhalt gut sichtbar anzubringen. So sieht jedes noch so kleine Haushaltsmitglied, wo was hingehört.

Putzen und Feinschliff

Sehen die einzelnen Räume erst einmal ordentlich aus, ist es aber mit der Arbeit noch nicht ganz getan. Nur weil es aufgeräumt aussieht, heißt es nämlich nicht, dass es auch sauber und hygienisch rein ist. Deshalb ist es jetzt an der Zeit, das Putzen in Angriff zu nehmen. Dabei fängt man am besten mit dem Staubwischen an, sieht zu, dass alle Oberflächen rein sind und desinfiziert diese bei Bedarf auch. Dann kann man sich den Böden widmen: es wird durchgesaugt und der Boden gewischt, Teppiche ausgeklopft und gelüftet (ja, auch Teppiche sollten gelüftet werden – vor allem, wenn man Haustiere hat!). Hat man das alles geschafft, kann man nach Lust und Laune entscheiden, ob man die Laminat- oder Parkettböden sogar polieren möchte.

Das Grobe ist nach all diesen Schritten erledigt, die Zimmer sind sauber und ordentlich. Wer möchte, kann sich nun dem Feinschliff widmen. Dazu gehört zum Beispiel, die Bettwäsche zu lüften, oder die Kinderspielsachen zu desinfizieren. Wer mag, kann auch noch die Wäschekörbe leeren, und deren Inhalt waschen. Oder aber Fenster putzen.

Wer aber mit seiner Arbeit zufrieden ist, kann sich entspannt zurücklehnen, und den Anblick des sauberen und aufgeräumten Zuhauses genießen – denn es wird sicher nicht lange so ordentlich bleiben.

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