7 Dinge die Sie beim Wäschewaschen beachten sollten

7 Dinge die Sie beim Wäschewaschen beachten sollten.

  • Sortieren Sie Ihre Wäsche vor.

Beim Sortieren der Wäsche können folgende Kategorien wichtig sein:

  • Farbe der Textilien
  • Waschtemperatur
  • Beschaffenheit / Material
  • Verschmutzungsgrad

7 Dinge die Sie beim Wäschewaschen beachten solltenNatürlich spielt in einigen Aspekten Ihr Sinn für Waschästhetik eine Rolle. Ob Sie zum Beispiel streng nach Koch-/Buntwäsche (z. B. Handtücher, Bettwäsche…) und beispielsweise Oberbekleidung trennen oder aber alles mixen, ist Ihnen überlassen, einige Grundsätze sollten aber schon beachtet werden, wenn man ein gutes Waschergebnis ohne unglückliche Verfärbungen oder überraschende Reduzierung der ursprünglichen Größe anstrebt. Sortieren Sie die Wäsche nach Farben, sollten Sie darauf achten, dass keine zu großen Kontraste bestehen. Das ist besonders bei neuen Textilien und bei intensiven Farben wichtig. Grob könnte man einen Haufen mit heller und einen mit dunkler Wäsche bilden und dann evtl. noch einmal nachsortieren.

In der Regel enthalten Wäschestücke ein Etikett mit der empfohlenen Höchstwaschtemperatur. Die am häufigsten vorkommenden sind:

– 95°C (z. B. Küchentücher)

– 60°C (z. B. Handtücher, Bettwäsche, gelegentlich Unterwäsche und Socken)

– 40°C (z. B. Oberbekleidung, T-Shirts, Jeans, Pullover etc.)

– 30°C (ebenfalls Oberbekleidung, T-Shirts, Jeans, Pullover, Jacken, Wolldecken und sonstige Wolltextilien)

Die Waschtemperatur-Empfehlungen sind – wie die Bezeichnung es schon sagt – Empfehlungen. Man kann wohl sagen: Was in der Waschmaschine 30°C übersteht, wird auch 40°C schadlos überleben. Natürlich kann man auch da Vorsicht walten lassen und die Trennung dennoch vornehmen, aber gerade bei T-Shirts, Jeans und ähnlich normaler Kleidung wird der Unterschied sich kaum auf das Ergebnis auswirken. Bei Wolle ist das nochmal was anderes, aber dazu später mehr.

Handtücher, Küchentücher und Bettwäsche können sicherlich auch bei 40°C mitgewaschen werden, gerade bei Küchentüchern ist aber zu beachten, dass sie häufig Fettflecken und schwer zu entfernende Lebensmittelrückstände enthalten, die sich bei 60°C oder 95°C eher lösen lassen.

Bettwäsche und Handtücher sollten zumindest gelegentlich bei 60°C gewaschen werden, um beispielsweise im Fall der Bettwäsche mögliche Milben und Keime abzutöten. Auch Unterwäsche und Socken vertragen diese Temperaturen in der Regel, sofern es sich nicht gerade um empfindliche Reiz- und Spitzenwäsche o. Ä. handelt.

  • Was die Beschaffenheit angeht, sollten Sie vor allem auf empfindliche Textilien und Stoffe Rücksicht nehmen (Wolle, Seide…). Einige Wäschestücke sollten im speziellen Programm gewaschen werden und brauchen ein besonderes Waschmittel.
  • Stark verschmutzte Textilien sollten evtl. ebenfalls separat gewaschen werden. Mehr dazu im Abschnitt über die Beladung der Waschmaschine.
  • Kontrollieren Sie die Wäsche auf Gegenstände, die Sie lieber nicht waschen wollen.

Vor allem Hosentaschen sollten vor dem Waschen kontrolliert und evtl. geleert werden. Befinden sich darin Bonbonpapiere, Geldmünzen oder Schmuck, ist das nicht unbedingt weiter tragisch, aber für Ihr Handy könnte es das Ende sein und auch Autoschlüssel mit integriertem Chip vertragen die Waschlauge vermutlich nicht

  • Drehen Sie die Wäschestücke auf links.

Das ist nötig, um Abrieb der Farben und Aufdrucke durch andere Wäschestücke, Reißverschlüsse und Knöpfe zu vermeiden.

  • Schließen Sie Reißverschlüsse und Knöpfe

Das ist gerade bei größeren Kissen- und Deckenbezügen wichtig, da sich ansonsten möglicherweise andere Wäschestücke im Waschprozess in den Bezug winden. Auf diese Weise bildet sich ein großes Wäscheknäuel in der Trommel, das sich beim Schleudern nur schlecht verteilen kann.

  • Wählen Sie die richtige Beladungsmenge für die Waschmaschine.

Hierbei sollten Sie folgende Extreme vermeiden:

  • Überladen Sie die Maschine nicht. Rein theoretisch liegt die Höchstbeladungsempfehlung bei normalen Haushaltswaschmaschinen bei fünf bis sechs Kilo. Aber bei stark verschmutzter Wäsche wird durch Überladung das Waschergebnis stark beeinträchtigt, es kann zu Schwierigkeiten beim Wasserabfluss kommen und auch die gleichmäßige Verteilung der Wäsche im Schleudervorgang gestaltet sich schwieriger, selbst wenn die Waschmaschine über eine Umwuchtkontrolle verfügt.

Am sinnvollsten ist es, die Wäsche so in die Trommel zu füllen, dass die Waschmaschine zwar voll ist, die Wäschestücke aber nicht gestopft sind, sondern locker in der Trommel liegen.

  • Waschen Sie Ihre Socken nicht einzeln. Auch wenn in viele Waschmaschinen eine Mengenautomatik integriert ist, sollte doch ein gewisses Mindestmaß an Wäsche vorhanden sein, wenn Sie die Maschine bemühen. Neuere Modelle passen die Wassermenge sowie die Waschzeit an die Menge der Wäsche in der Trommel an. Sie können schon ein Kilo Wäsche problemlos waschen.
  • Geben Sie die richtige Menge des richtigen Waschmittels in die Waschmaschine zum Wäschewaschen

Natürlich gilt es zuerst, das richtige Waschmittel zum Wäschewaschen zu finden. Es gibt eine große Vielfalt für verschiedenste Textilarten und Wäschesorten. Man könnte vermutlich für jedes Kleidungsstück eine eigene Dose oder Flasche mit einem speziell dafür angefertigten Waschmittel besitzen, wenn man wollte. Bei normaler Koch-/Buntwäsche oder üblichen Kleidungsstücken ist ein handelsübliches Color-Waschmittel völlig geeignet. Ob es in die dafür vorgesehene Schublade oder direkt in die Trommel gegeben wird, spielt im Normalfall keine Rolle, gerade im Fall von Tabs sollte aber darauf geachtet werden, dass sie nicht gleich zu Beginn des Waschvorgangs auf dem Gummiverschlag außer Reichweite des Wassers und der rotierenden Wäsche landen.

Die Menge des Waschmittels hängt von der Menge und dem Verschmutzungsgrad der Wäsche sowie vom Härtegrad des Wassers in Ihrer Region ab. In der Regel finden sich Dosierungsempfehlungen auf den Behältern des jeweiligen Waschmittels.

Wählen Sie das geeignete Programm zum Wäschewaschen

Bei handelsüblichen Waschmaschinen fürs Wäschewaschen gibt es in der Regel die Programme Koch-/Buntwäsche, Pflegeleicht, Feinwäsche und evtl. Kurzprogramme. Dazu kommen verschiedene Temperaturabstufungen, Einstellung der höchsten Schleuderdrehzahl sowie mögliche Spar- und Zusatzprogramme. Bei „normaler“ Koch-/Buntwäsche und Kleidungsstücken ist das Programm „Koch-/Buntwäsche“ mit höchstmöglicher Schleuderdrehzahl geeignet. Manche Verbraucher würden für Oberbekleidung eher das Programm Pflegeleicht wählen. Stellen Sie die Temperatur entsprechend der zu waschenden Wäsche ein (s. den Abschnitt über die Vorsortierung der Wäschestücke) und wählen sie nach Bedarf Zusatzprogramme je nach Menge, Beschaffenheit oder Verschmutzung.

Je nach Modell dauert das Wäschewaschen weniger als eine bis über zwei Stunden. Kontrollieren Sie nach dem Waschen den Gummiverschlag auf Gegenstände und entfernen Sie an den Rand gespülte Haare. Am besten lassen Sie das Bullauge und die Schublade leicht geöffnet, damit die Trommel gut auslüften und trocknen kann, es sei denn, der nächste Waschgang soll unmittelbar erfolgen. Dann nochmal von vorne…

 

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